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Programm 2016

 

Wir freuen uns, mit vielen aktuellen Produktionen sowie mit zwei spannenden Retrospektiven und mehreren Österreich Premieren in unser neuntes Spieljahr zu starten. Frame[o]ut 2016 präsentiert Transmedia auf der Kinoleinwand, junge Regie Talente und erfahrene Film-Rebellinnen. Mit Gästen aus dem In- und Ausland in Publikumsgesprächen und zwei ganz besonderen Live-Acts, die sicherlich aus jedem Rahmen fallen.

Ganz besonders freuen wir uns auf unser Publikum und auf gemeinsame Sommer-Filmnächte im MuseumsQuartier Wien!
Martina Theininger (frame[o]ut Festivalleiterin)



FR 08.07., 20.30h
ERÖFFNUNGSNACHT


Live Act: GRAF HADIK EXCELSIOR

Elektronische Plastizität und neurogenetischer Juju. Die Premiere!

Soundbeschallung tritt in Verbindung mit dem animalischen Magnetismus.

Begrüßung:
Martina Theininger (frame[o]ut Festivalleiterin) und Nina Wenko (MuseumsQuartier Wien, stv. Geschäftsführerin), Stephanie Falkeis (Kuratorin AASFF), Daniela Schulhofer (wonderland - platform for european architecture) und Karoline Mayer (Az W), Judith Revers (ORF III) und Thomas Vau (Kunstschaffender)

PIXEL, BYTES & FILM
- Eine Kooperation des BKA, der Akademie der bildenden Künste Wien und ORF III

INTEGRATION – DIE KUNST DER ARTIKULATION, AT 2016, 7min, R: Thomas Vau, OV


Eine Montage der Neujahrsansprachen des vormaligen Bundespräsidenten Heinz Fischer -  vorgetragen von österreichischen StaatsbürgerInnen unterschiedlicher Herkunft.
Im Publikumsgespräch: Daniel Hoesl (Regisseur)

WINWIN, AT 2016, 84min, R: Daniel Hoesl, OV

Mit: Christoph Dostal, Stephanie Cumming, Nahoko Fort-Nishigami, Jeff Ricketts u.a.
WINWIN ist eine visuell hervorragende und außergewöhnlich erzählte Wirtschaftssatire: Investoren kommen nach Österreich, doch sie spielen ein falsches Spiel. Ministerinnen, Firmenchefs, Gewerkschafter – alle gehen in die Knie vor den kalt lächelnd vorgebrachten Investitionsversprechen der Beraterbande. In der Parallelwelt der Finanz-Macht ist es warm, gemütlich, fein und sonnig, lustig: Alles ist möglich! WINWIN!


 

 

SA 09.07., 21.30h

Im Publikumsgespräch: Alexander Gugitscher und Sebastian Arlamovsky (Filmschaffende)
PIXEL, BYTES & FILM: DREIUNDZWANZIG, AT 2016, 9min, Experimantal, Alexander Gugitscher, Lukas Ipsmiller und Sebastian Arlamovsky
Eine Kinoleinwand-Version des multimedialen TV/Film- und Web Projekt, das erforscht, wie Ton und Narration die Wahrnehmung von Bildern manipuliert.

PRESENTING PRINCESS SHAW, ISR USA 2015, 83min, Doku, R: Ido Haar, OF

Mit: Samantha Montgomery, Ophir Kutiel
New Orleans: Tagsüber pflegt Samantha Montgomery ältere Menschen, nachts performt sie als Princess Shaw ihre Songs auf ihrem tagebuchartigen YouTube Channel. Israel: Ophir Kutiel, besser bekannt als Kutiman, lebt als Komponist, Musiker und Videokünstler auf einem Kibbuz. Zwei Fremde, 7,000 Meilen voneinander entfernt, beginnen gemeinsam einen Song zu schaffen, der zum Hit wird. Das Feel-Good-Movie tourt derzeit auf internationalen Filmfestivals, und erobert, überhäuft mit Auszeichnungen, das Publikum. (Österreich Premiere)


FR 15.07., 21.30h
ANIME, ANIME, ANIME - NIPPON NATION!

Im Publikumsgespräch: Chang Xue (Kurator)
HIGH SPEED! - FREE! STARTING DAYS, JP 2015, 110min, Anime, R: Yasuhiro Takemoto, OmdU
Haruka hat eine besondere Bindung zu Wasser und Schwimmsport. Mit seinem Kumpel Makoto wechselt er auf die Mittelschule. Beide treten wieder der Schwimmmannschaft bei und bilden mit Asahi Shiina und Ikuya Kirishima ein Team. Schnell wird klar, dass jeder der vier ganz unterschiedliche Ziele hat, was nicht nur zu Problemen beim Training führt. Der erste Film zur Erfolgsserie Free! löste nach der Premiere in Japan eine wahre Hysterie aus - kreischendes Kinopublikum inklusive.

THE ANTHEM OF THE HEART, JP 2015, 120min, Anime, R: Tatsuyuki Nagai, OmdU

Jun, ein kleines traumatisiertes Mädchen, lebt zurückgezogen in seiner kleinen Welt. Eines Tages beschließt sie gemeinsam mit drei anderen Schülern an einem Musical zu arbeiten, welches nicht nur Jun bei der Bewältigung ihrer Emotionen helfen soll. Das Filmteam, welches bereits mit AnoHana verzauberte, erzählt hier eine neue rührende Geschichte über das Erwachsenwerden - einer DER Kinoblockbuster in Japan 2015.

 

SA 16.07., 21.30h

AUSTRIAN AMERICAN SHORT FILM FESTIVAL (AASFF)

Das AASFF ist das erste bilaterale Filmfestival, das Kurzfilme in allen Formen und Genres von jungen KünstlerInnen und FilmemacherInnen aus Österreich und den USA, zeigt. Die Premiere des Festivals fand unter der Leitung des Österreichischen Kultur Forums New York, vom 27.04. bis zum 1.05. 2016 in New York statt und wurde von Christine Moser (ACFNY Director) und Stephanie Falkeis (AASFF Kuratorin) gegründet. Die Jury 2016: Jessica Hausner (Hauptjurorin), Sarah Driver (Produzentin) und David Schwartz (MOMI)
Im Publikumsgespräch:
Stephanie Falkeis (Kuratorin) und Jessica Hausner (Regisseurin und Hauptjurorin AASFF)

BESTER KURZFILM (US) NADIE BAILA, ES 2015, 19min, R: Javier Loarte (Columbia University, Film)
Drei Kleinstadt-Ganoven, ein reicher Bankmanager und die Überraschungsparty seiner Tochter – die Geschichte einer improvisierten öffentlichen Anklage.

BESTER KURZFILM (AT) ESEL, AT 2015, 24min, R: Rafael Haider (Filmakademie Wien)
Eine Parabel über das Sterben und Loslassen, ein eindrucksvolles Märchen für Erwachsene.

SONDERAUSZEICHNUNG (AT) ANTI PREDATOR ADAPTATION, AT 2015, 21min, R: Jessyca R. Hauser und Lisa Stuckey (Akademie der bildenden Künste Wien)
In vier Kapiteln werden Verteidigungsmechanismen von Tieren in die Welt der Kunst übersetzt, und das aus der Perspektive von zwei Frauen in den Mittzwanzigern.

BESTER EXPERIMENTELLER KURZFILM (US) STUDIO STUDIO, USA 2015, 9min, R: Sara Stern (Columbia University, Bildende Künste)
D er Weg einer TV Serie zu der Welt des Zusehers in Form einer überraschenden Rückblende.

BESTER EXPERIMENTELLER KURZFILM (AT) EL RITUAL DEL COLOR, AT 2015, 2:30 min, R: Luz Olivares Capelle (Filmakademie Wien/ Akademie der bildenden Künste Wien)
Ein Essay über Bildproduktion, die Farbe im Film und deren Illusionsgehalt. 

BESTE DOKUMENTATION (US) ALEXA TO EXA,  USA 2015, 16min, R: Exa Zim (School of Visual Arts)
D ie Welt von Exa Zim, eine Transgender Persönlichkeit, die konventionelle Ideen über sexuelle Identität völlig verwirft.

BESTE DOKUMENTATION (AT) TITO ANDRONICO CAMINO VERDE, AT/MEX 2015, 21:30min, R: von oellinger/rainer und Stefan Wirnsperger, 21:30 min (Universität für angewandte Kunst Wien)

William Shakespeares Theaterstück als Film im heutigen Mexiko. Die Logik von Rache als alltägliches Thema. Inmitten eines unerbittlichen Drogenkrieges.

 

 


FR 22.07., 21.30h

A TRIBUTE TO LINDSAY ANDERSON: Präsentiert von James Mackay (Filmproduzent GB)
IF...., UK 1968, 111min, Spielfilm, R: Lindsay Anderson, OmdU



Mit: Malcolm McDowell, David Wood, Richard Warwick u.a.
Im englischen College herrscht eine strenge Rangordnung: Wer befehlen will, muss erst gehorchen lernen. Mick hält den dauernden Druck nicht mehr aus und schmiedet mit zwei Freunden ein Komplott gegen Autorität und Unmenschlichkeit. IF.... ist eine anarchistische Vision der Britischen Gesellschaft, ein Manifest der Auflehnung. Rebellisches, intensives und absurd komisches Erzählkino mit reichlich Diskussionsstoff für die Gegenwart.
 


SA 23.07., 21.30h

Im Publikumsgespräch: Friedrich Zorn (Medienkünstler)
PIXEL, BYTES & FILM:
BLIND IM AUGE ÖSTERREICHS, AT 2016, 8min, R: Friedrich Zorn, OV
Eine komisch-tragische anarchistische Intervention im ORF Zentrum Küniglberg als Mini-Doku.

A TRIBUTE TO LINDSAY ANDERSON: Präsentiert von James Mackay (Filmproduzent GB)
O LUCKY MAN!, UK 1973, 178min, Spielfilm, R: Lindsay Anderson, OmeU

Mit: Malcolm McDowell, Ralph Richardson, Rachel Roberts, Helen Mirren u.a.
Mick Travis, der als Kaffeevertreter durch das England der 70er Jahre reist, trifft raubende Polizisten, Drogenbosse, die Orgien feiern, Wissenschafter, die jenseits jeder Ethik und ohne jeden Sinn experimentieren und ein Konzernboss, der Napalm produziert. Travis, als freundlicher Ja-Sager macht überall mit und: er macht Karriere. Eine aberwitzige Reise. Einer jener britischen Filme, die sein Publikum zum Lachen bringt sowie verstört.
 

 


FR 29.07., 21.30h

Im Publikumsgespräch: Karin Ferrari 
PIXEL, BYTES & FILM:
DECODING Die Intros der ZIB (THE WHOLE TRUTH), (AT 2016), 10min, R: Karin Ferrari, OVmeUT
Der Kurzfilm ist Teil der Webserie DECODING (THE WHOLE TRUTH), in der versteckte Botschaften in Musikvideos und TV-Clips aufgedeckt werden. DECODING Die Intros der ZiB (THE WHOLE TRUTH) analysiert, interpretiert und missdeutet die Signaturen der Nachrichtensendung „Zeit im Bild“.

A TRIBUTE TO CZECH NEW WAVE
DAISIES - (SEDMIKRASY), CZ 1966, 74min, Spielfilm, R: Vera Chytilová, OmeU

Mit: Ivana Karbanová, Jitka Cerhová, Marie Cesková u.a.
Die Welt ist verdorben, also beschließen die beiden jungen Frauen Marie und Marie, ebenfalls so verdorben wie möglich zu sein. Sie richten ihr Umfeld auf höchst unterhaltsame Weise zugrunde sowie ihre Liebhaber und Männer im Allgemeinen. Es herrschen Anarchie, Chaos und Lebensfreude. Mit visueller und erzählerischer Abenteuerlust hat DAISIES längst Filmgeschichte geschrieben. Nach dem Ende des so genannten "Prager Frühling" 1968 war der Film in der ehemaligen Tschechoslowakei verboten.

SA 30.07., 21.30h

Im Publikumsgespräch: Juan Daniel F. Molera, Iván Aybar (Konsul von Peru)
VIDEOFILIA (Y OTROS SINDROMES VIRALES), Peru 2015, 112min, Spielfilm, R: Juan Daniel F. Molero OmeU

Mit: Liliana Albornoz, Caterina Gueli Rojo, Rafael Gutiérrez u.a.
Eine Teenager-Außenseiterin verbringt die ersten Tage außerhalb der Schule mit Nichtstun und dem Experimentieren mit Drogen und Cybersex. Online trifft sie Junior, einen Amateur-Porno Dealer, der sich mit der Maya-Apokalypse sowie anderen Verschwörungstheorien beschäftigt. Dann treffen sie sich in der echten Welt. Die Nicht-Liebesgeschichte zeigt ein gegenwärtiges Lima, einen fehlerhaften Internetvirus, Korruption und psychedelische Elemente. Reale Sehnsüchte treffen auf virtuelle Realitäten. Alles ist so wie es scheint.


 


FR 05.08., 21.30h

FC GLORIA – Frauen Vernetzung Film
Im Publikumsgespräch: Nathalie Schwager (Schnitt) mit Wilbirg Brainin-Donnenberg (Kuratorin)
FUTURE BABY, AT 2016, 90 min, Doku, R: Maria Arlamovsky, OmdU

Dokumentarfilm mit Noa Shidlo, Jaron Rabinovici, Barbara Kath-Rothman, Carl Djerassi, Miriam Zoll u.a.
Wunschbabies werden heute in globalen Wertschöpfungsketten erzeugt: Samenspender aus den USA, Eizellenspenderinnen aus Südamerika, Leihmütter aus Thailand, Online-Kataloge bedienen den wachsenden Markt. Doch wie geht es der Leihmutter, wenn sie das eben geborene Kind weggibt, wie dem künstlich befruchteten Kind, das den Vater nicht kennt? Maria Arlamovskys Weltreise durch die künstliche Reproduktionsmedizin zeigt unheimliche Realitäten und Zukunftsszenarien auf. Nicht nur Weiblichkeit und Elternschaft werden neu definiert sondern auch dringende Fragen der Ethik und Vorstellungen eines  massgeschneiderten, gesunden Körpers.


SA 06.08., 21.30h

CALLE LIBRE STREET ART FESTIVAL
Im Publikumsgespräch:
Sany (Regisseurin) & invited Street-Artists 
GIRL POWER, CZ 2016, 90min, Doku, R: Sany, OmeU

Die Graffiti-Szene wird weitgehend als eine Männerdomäne wahrgenommen - nicht zuletzt wegen der Illegalität, in der sich viele Artists bewegen. Die tschechische Sprayerin Sany hat am eigenen Leib erlebt, wie schwierig es für Frauen ist, sich in der Graffiti-Szene einen Namen zu machen und so begann sie eine Dokumentation zu drehen. Girl Power zeigt fünfzehn Frauen aus der ganzen Welt bei ihrer abenteuerlichen künstlerischen Arbeit. (Österreich Premiere)

 


FR 12.08., 20.00h
ERÖFFNUNGSNACHT  Architektur.Film.Sommer:
MOVING MOUNTAINS

Begrüßung und Publikumsgespräch mit Clemens Bauder und Leonidas Bieri
BERG, AT 2016, 25min, R: Ella Raidel, OmeU

Ein schwimmendes Objekt in Form eines Berges begab sich während des Festivals der Regionen 2015 auf eine zehntägige Expedition am Traunsee und diente als Plattform für künstlerische Kollaborationen. Mannschaft und PassagierInnen trieben gemeinsam das Geschehen voran und wurden zu ProtagonistInnen einer Erzählung. Regisseurin Ella Raidel hat einen Film gedreht, der auf dieser Reise basiert, unter Verwendung von dabei entstandenen Texten, Sounds und Performances.


DLRG, DE 2013, 12min, R: Antje Buchholz, Sven Flechsenhar, Maja Weyermann,  OmeU


Der Animationsfilm untersucht eines der herausragenden Gebäude der Berliner Nachkriegszeit, das von dem Architekten Ludwig Leo für die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) entworfen und 1973 fertiggestellt wurde. Das Gebäude diente einerseits als Basisstation für die Wasser- und Landrettung, andererseits als Winterlager für die Rettungsboote, die über acht Geschosse im Gebäude verstaut wurden. Auf Basis der eindrucksvollen Originalpläne macht der Film die komplexen räumlichen Beziehungen dieses ungewöhnlichen Gebäudes sichtbar. Leos erfinderische Details und Mechanismen werden in ihren Funktionsabläufen lesbar, indem einzelne Elemente der Schnittdarstellungen animiert und in bewegte Sequenzen übersetzt werden.


ANDERMATT – GLOBAL VILLAGE, CH 2015, 90min, R: Leonidas Bieri, Robin Burgauer, OmdU

Ein ägyptischer Geschäftsmann kauft eine Talschaft im Herzen der Schweiz, um ein Luxusressort für den internationalen Jetset aus dem Boden zu stampfen. Das ist die Geschichte von Andermatt, einem Bergdorf in der Krise, erweckt aus dem Dornröschenschlaf durch einen milliardenschweren Kuss, welcher Heimat und Hoffnung zur handelbaren Ware macht. Der Film begleitet über sechs Jahre hinweg GegnerInnen und BefürworterInnen aus dem Dorf, ausführende ArchitektInnen, berechnende InvestorInnen und geschäftstüchtige Sales AgentInnen. Wie wird die über Jahrhunderte gewachsene Dorfgemeinschaft die Lawine des Wandels verkraften – in einer Welt, in der Finanzkrisen, Revolutionen und Machtübernahmen vor keinen Grenzen mehr haltmachen?

 

SA 13.08., 20.00h 
Architektur.Film.Sommer:
PERMANENT TRANSITION

Im Publikumsgespräch: Gunther Blauensteiner
GRANICA, AT 2009, 6min, R: Eni Brandner, OF

„Granica / Grenze / Border“ bezeichnet die Trennlinie zwischen zwei Religionen und zwei Kulturen – zwischen mehrheitlich serbisch beziehungsweise kroatisch bewohnten Gebieten. Zwölf Jahre nach Ende des Konflikts um die „Serbische Republik Krajina“ sind die Spuren der Auseinandersetzung noch immer präsent. Als ungewollte Denkmäler wider das Vergessen stehen verfallene, zerstörte Häuser teilweise direkt neben Minenfeldern oder auch mitten im Stadtbild und warten auf ihre BesitzerInnen. In das durch den Jugoslawienkrieg unwirtschaftlich gemachte Gebiet finden die ehemaligen BewohnerInnen bzw. deren NachfahrInnen nur langsam zurück. Es bleiben halb verlassene Dörfer und spärlich bewohnte Städte im Hinterland, abseits der touristischen Zentren, die sich auch zwölf Jahre nach dem Krieg noch nicht von ihren Verletzungen erholt haben.


EUROPE ENDLESS, AT 2015, 30min, R: Gunther Blauensteiner, Valentin Langer, Penelope Reindl, OF

„Europe Endless“ ist eine Dokumentation über MigrantInnen, die das europäische Festland per Boot zu erreichen versuchen. Die Insel Malta ist eine der am dichtesten besiedelten Nationen der Welt und liegt direkt auf dem Weg der Flüchtlinge, die sich verzweifelt bemühen, nach Europa zu gelangen. Viele Überlebende stranden auf der kleinen Insel, werden inhaftiert und kaum beachtet. Der Film zeichnet kein breites Panorama der Katastrophe, sondern handelt von individuellen Gräueln der Einsamkeit und Vernachlässigung.


BEHÖRDENGANG, AT 2012, 5min, R: Dawid Liftinger, ohne Dialog

Regisseur Dawid Liftinger zeichnet ein Portrait des Neuen Rathaus von Linz und auch der Stadtverwaltung selbst. Ein Gebäude, das aufgrund seiner Funktion eigentlich offen und einladend wirken sollte, gibt sich verschlossen und abweisend. Diese Videoarbeit stellt das komplexe und oftmals undurchsichtige “System Stadtverwaltung” in Relation zum ebenso komplizierten Leitsystem und der fast schon Labyrinth-artigen Architektur des Gebäudes selbst.


FLOTEL EUROPA, DK/SRB, 2015, 70min, R: Vladimir Tomic

Flotel Europa – ein schwimmender Riese im Hafen Kopenhagens. Anfang der 90er Jahre floh Regisseur Vladimir Tomic mit seiner Mutter und seinem älteren Bruder vor dem Krieg aus Sarajevo nach Dänemark. Dort angekommen, lebte die Familie auf dem Containerschiff, einer temporären Unterkunft für etwa eintausend Flüchtlinge aus Ex-Jugoslawien, die dort trotz schwieriger Umstände ihren Alltag meisterten und Feste feierten. Dem Vater schickte die Familie Videobriefe in die alte Heimat. Der Film basiert auf einer Montage dieses Videomaterials und blickt auf das Leben eines Teenagers zwischen fensterloser Kajüte, Gemeinschaftsküche und Fernsehsaal mit Nachrichten aus den Kriegsgebieten sowie Ausflügen auf das Festland zurück.


MI 17.08., 20.00h
Architektur.Film.Sommer: REDUNDANCY

Im Publikumsgespräch: Andrea Luka Zimmermann
ESTATE, A REVERIE, GB 2015, 83min, R: Andrea Luka Zimmerman, eOF

„Estate, a Reverie“ ist das Porträt einer Gemeinschaft, die in einem für den Abbruch vorgesehenen sozialen Wohnbau in London zu überleben versucht. Der Film lässt uns in eine traumähnliche verlorene Welt von AußenseiterInnen und ÜberlebenskünstlerInnen eintauchen. Regisseur Andrea Luka Zimmermann zeigt und feiert die Widerstandsfähigkeit der BewohnerInnen, die von Medien und sozialen Maßnahmen weitgehend übersehen werden. Der im Laufe von sieben Jahren entstandene Film entfaltet eine poetische und fesselnde Vision von Einsamkeit und Ohnmacht, die selbst in den reichsten Städten der Welt gegenwärtig ist. Er befasst sich mit dem Ende der Utopie des sozialen Wohnbaus, der Umgestaltung der Landschaft von East London und einer Gruppe von Menschen, die sich nicht in wirtschaftliche oder gesellschaftliche Kategorien einordnen lassen wollen.



POSLEDNIY LIMUZIN (THE LAST LIMOUSINE), RU/DE 2014, 74min, R: Daria Khlestkina, OmeU

Angesichts des gnadenlosen Niedergangs der Fabrik, in der sie arbeiten, klammern sich Michail, Andrei, Nina, Wladimir, Nadia und Luda – ChefInnen, IngenieurInnen und ArbeiterInnen in der gigantischen Moskauer Fahrzeugfabrik ZIL – an eingefahrene Routinen und ihren Berufsstolz, um in der um sie herum zusammenbrechenden Welt zu bestehen. Als der Auftrag hereinkommt, drei jener legendären, von Hand gefertigten Limousinen zu produzieren, die einst die Hauptattraktion sowjetischer Militärparaden auf dem Roten Platz waren, zeigt das handverlesene Team Michails noch einmal, was es kann.
 

 

 


FR 19.08., 20.00h
Architektur.Film.Sommer:
FROM ACADEMY TO AUTONOMY

Im Publikumsgespräch: Lisa Schmidt-Colinet und Alexander Schmoeger
INSTITUTE ABOVE-GROUND, CU/DE 2015, 22min, R: Florian Zeyfang, Lisa Schmidt-Colinet, Alexander Schmoeger, OmeU

„Institute Above-Ground“ ist eine Erzählung über eines der frühen euphorischen Bauexperimente kurz nach der Revolution in Kuba. Die Architektur des „Instituto téchnologico de suelos y fertilizantes André Voisin“ von Vittorio Garatti mutet futuristisch an: Über der Landschaft schwebende Stege verbinden die Gebäude, die nur punktuell den Boden berühren. Das Institut war für 2000 Studierende ausgelegt, die dort lebten, arbeiteten, schliefen, aßen. Der Komplex wurde später als Militärgefängnis genutzt und steht jetzt leer. Die Ruine liegt wie ein gestrandetes Raumschiff im Flachland in der Nähe von Güines, wie eine Arche für noch zu verwirklichende Ideen.



SENSING SPACES: ARCHITECTURE RE-IMAGINED; DIÉBÉDO FRANCIS KÉRÉ, GB  2014, 8min, R: Candida Richardson, eOF

Der Film entstand für die Ausstellung „Sensing Spaces: Architecture Re-Imagined“ an der Royal Academy in London, für die Architekt Diébédo Francis Kéré eine Installation entwickelte. Das Projekt nimmt auf eine neue Grundschule in Kérés Heimatdorf Gando in Burkina Faso Bezug. Kéré setzt bei seinen Bauten auf nachhaltige Low-Tech Methoden, welche die Teilnahme der gesamten Gemeinschaft ermöglichen. Im Film beschreibt Kéré die Verwendung traditioneller Architektur im Dorf und erklärt die Funktionalität des Schulgebäudes, die auf einer effektiven Belüftung und der Verwendung von Ziegeln aus lokalem Lehm beruht.



MICROBRIGADES - VARIATIONS OF A STORY, CU/DE 2013, 31min, R: Florian Zeyfang, Alexander Schmoeger, Lisa Schmidt-Colinet, OmeU

Angesichts des Wohnungsmangels in Kuba wurden 1971 Laienbau-Brigaden, genannt „Microbrigadas“, ins Leben gerufen. Gruppen von ArbeiterInnen wurde zeitweise freigestellt, um im Selbstbau Wohnblöcke zu errichten, deren Wohnungen unter ihnen verteilt wurden. Bis 1975 konnten in Kuba so jährlich 18.000-20.000 Wohnungen fertiggestellt werden, bis das Programm schließlich aus Mangel an Baumaterialien eingestellt wurde. Der Film folgt in knappen Fragmenten der wechselhaften und widersprüchlichen Geschichte der Bau-Brigaden und bietet zwei Großsiedlungen Havannas – San Agustín und Alamar – einen eigenständigen Bildraum. Architekturaufnahmen, Archivmaterial und Interviews verbinden sich zu einer experimentellen Collage über dieses Phänomen einer revolutionären Moderne.



BATUSHAS HAUS, CH/Kosovo 2016, 68min, R: Tino Glimmann, Jan Gollob, OmeU

Seit fünfzehn Jahren baut Kadri Batusha an seinem Haus am Rand von Priština im Kosovo – ohne Plan, ohne ArchitektIn und ohne Baugenehmigung. Die Architektur dieses gewaltigen Bauwerks mit seinen Türmchen, Stiegen und Labyrinth-artigen Gängen ist eine Verkörperung seiner Biografie: Eine Lebensgeschichte, die von politischem Engagement, Haft, Jahren der Asylsuche in der Schweiz und dem Krieg im Kosovo geprägt ist. Der Film führt die BetrachterInnen durch das Haus und lässt mit der Familie Batusha einige der über dreihundert BewohnerInnen des Baus zu Wort kommen. Jeder Beitrag beleuchtet eine andere Facette des Protagonisten und seiner Biografie und macht so dieses einzigartige Bauwerk, seine Architektur und Entstehung verständlich.


SA. 20.08., 20.00h
Architektur.Film.Sommer: PREFAB NOSTALGIA

Im Publikumsgespräch: Lorenz Findeisen

APPEARING SCULPTURAL | EBNIT BRIDGES, AT 2015, 11 min, ohne Dialog, R: Marte.Marte Architekten und Andreas Waldschütz

Der Kurzfilm „Appearing sculptural | Ebnit Bridges“ ist Teil einer visuell-akustischen Serie, die in Zusammenarbeit mit dem Fotografen und Avantgarde-Filmemacher Andreas Waldschütz entstanden ist. Hierbei werden die skulpturalsten Werke von Marte.Marte Architekten in ungewöhnlich experimenteller und sinnlicher Manier re-inszeniert. Die Musik zu den einzelnen Filmen basiert ausschließlich auf Feldaufnahmen vor Ort.


VORORT, DE 2015, 8min, R: Laura Engelhardt, OmeU


In dem Essayfilm setzt sich die Filmemacherin mit ihrem eigenen Heimatort auseinander, einem Vorort von Bremen, der sich im Laufe der Zeit von einem Bauerndorf zu einer Ansammlung von Neubausiedlungen entwickelt hat. Die Aufnahmen konfrontieren die standardisierten Häuser, ihre Details und ihre Lage in der Umgebung mit den großen Werbetafeln, die als Vorboten leere Brachflächen und Felder für weitere Bauprojekte kennzeichnen. Die Filmemacherin reflektiert den Prozess der zunehmenden Zersiedelung und die Rolle der privaten Häuser und Grundstücke als Wunsch nach Sicherheit und Investitionen in die Zukunft. Es geht um das Verschwinden vom Realen, von Kindheitserinnerungen, um eine Übermacht an vielversprechenden Bildern und die Frage, wie der Mensch am Ende in diesen Orten wohnt.


BETON BRUT, UK 2014, 5min, R: Timothy Smith, ohne Dialog

„Béton Brut“ singt ein Loblied auf die brutalistischen Bauwerke Londons mit ihren subtilen Details und monumentalen Dimensionen. Der Film stellt die Sichtbetonbauten als utopische oder auch dystopische  Schauplätze der Zukunft dar, als menschenleere Orte, umgeben von Natur. Der einzige Hinweis auf eine Beteiligung des Menschen findet sich in der Konstruktion, in der Wirkung der Materialien, der komplexen Strukturen und Texturen.


EXCUSE ME, WHILE I DISAPPEAR, RSA/AO 2014, 20min, R: Michael MacGarry, OmeU

Der Film portraitiert einen jungen Gemeindearbeiter, der in der von chinesischen Investoren und Baufirmen errichteten Retortenstadt Kilamba Kiaxi außerhalb der Hauptstadt Angolas als Hausmeister arbeitet. Nachts muss er den weiten Weg zurück in die Altstadt von Luanda nehmen, wo er wohnt. Die Stadt, die für über 210 000 Menschen konzipiert ist, steht großteils noch leer. Ein schlafender Riese, ohne wirklichen Bezug zur Umgebung.


CONCRETE STORIES, F/CZ 2014, 72min, R: Lorenz Findeisen, OmeU

Die Plattenbauten – eigentlich eine Erfindung des Kapitalismus, um ab 1948 die Wohnungskrise in Europa zu beenden – eroberten bald große Gebiete in den Städten Mittel- und Osteuropas und wurden so zu einem Symbol des Kommunismus. Der kurzweilige Film „Concrete Stories“ spiegelt die Geschichte der Plattenbauten auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs wider. Er lässt jene Menschen zu Wort kommen, die diese Häuser gebaut haben und vor allem jene, die darin wohnen. Durch oftmals sehr persönliche Geschichten gelingt es, das Stigma der ewig gleichförmigen Plattenbauten zu relativieren, denen schon Schostakowitsch eine Operette gewidmet hat.
 

 

 


MI 24.08., 20.00h
Architektur.Film.Sommer: HOME

Im Publikumsgespräch: Claudia Larcher
THE BABUSHKAS OF CHERNOBYL, UKR/US 2015, 72min, R: Holly Morris, Anne Bogart, OmeU

In der radioaktiven Todeszone um den Block 4 von Tschernobyl hält sich eine Gemeinschaft widerspenstiger Frauen auf einem der giftigsten Gebiete der Erde über Wasser. Die Frauen teilen die schöne, aber tödliche Landschaft mit einer bunten Mischung von Eindringlingen – WissenschaftlerInnen, SoldatInnen und „StalkerInnen“ – junge Abenteuerlustigen, die ihren postapokalyptischen, von Videospielen inspirierten Fantasien nachhängen. Die Beweggründe warum die Hauptfiguren des Films – Hanna Zavorotyna, Maria Shovkuta und Valentyna Ivanivna – nach der Katastrophe zurückgekehrt sind, sich damit den Behörden widersetzen und ihre Gesundheit gefährden, erzählt viel über das Gewicht von Heimat, die subjektive Wahrnehmung von Gefahr und die heilende Kraft, die freigesetzt wird, wenn man sein Schicksal selbst in die Hand nimmt.


YAMA, JP/AT 2011/12, 8min, R: Claudia Larcher, ohne Dialog

Die Videoanimation bietet anhand einer fiktiven Kamerafahrt einen Einblick in die Räume eines traditionellen japanischen Hauses, zusammengesetzt aus Fragmenten verschiedenster Zimmer, welche die Künstlerin während ihres Aufenthalts in Japan bewohnt hat. Die Arbeit wurde mit Ausschnitten alter Ukiyo-e's und Szenen aus dem Kabuki-Theater verdichtet. Claudia Larcher beschäftigt sich in ihren Arbeiten mit Räumen, die für sie mit Heimatgefühl, Vertrautheit und Erinnerung verbunden sind. "Heimat" steht für Identität, Bindung und Geschichte im Sinne von gelebter Vergangenheit. Die Räume, mit denen sich die Künstlerin auseinandersetzt, sind somit einerseits topographische Gegebenheiten, andererseits Erinnerungs- und Vorstellungsräume.


TOMORROW WE DISAPPEAR, IN/US 2014, 82min, R: Jimmy Goldblum, Adam Weber, OmeU


Als das Zuhause der Kathputli-Kolonie an Immobilienentwickler verkauft wird, müssen die BewohnerInnen einen gemeinsamen Ausweg finden – oder sich für immer trennen. Auf den ersten Blick unterscheidet sich die Kathputli-Kolonie nicht von anderen indischen Slums. Aber Kathputli ist ein Ort gefährdeter Traditionen. Seit einem halben Jahrhundert sind in den engen Gassen der Kolonie etwa 2800 Künstlerfamilien zu Hause: JongleurInnen, AkrobatInnen, PuppenspielerInnen, MalerInnen, SängerInnen und DichterInnen sowie die berühmten Jaadugars, StraßenkünstlerInnen, die Indiens uralte Tradition der Magie bewahren. 2010 hat die Stadtregierung von Neu-Delhi Kathputli um einen Bruchteil seines Werts verkauft. Das Viertel soll planiert werden und Platz machen für den ersten Wolkenkratzer der Stadt, The Raheja Phoenix.
 

 


FR 26.08., 21.00h
AJNHAJTCLUB - In Kooperation mit Q21

Präsentiert von Margit Mössmer (Q21) & invited Artists
Im Rahmen der im frei_raum Q21 exhibition space präsentierten Ausstellung „AJNHAJTCLUB“, die dem Phänomen der „Gastarbeiter“ nachgeht, zeigt frame[o]ut ein Filmprogramm kuratiert von Bogomir Doringer (Kunstschaffender) mit augewählten Kurzfilmen von
Miroslav Mikuljan und Krsto Papic – sowie:

YUGOSLAVIA, HOW IDEOLOGY MOVED OUR COLLECTIVE BODY, Serbia/Fr/D, Doku, 2013, 62min, Regie: Marta Popivoda, OmdU

THE LIFE AND DEATH OF A PORN GANG, Serbia 2009, 93min, Regie: Mladen Dordevic OmdU



SA 27.08., 21.00h
ABSCHLUSSNACHT

Im Publikumsgespräch: Christoph Schwarz
PIXEL, BYTES & FILM: Live-Act -
LASS DIE ANDEREN ENTSCHEIDEN, AT 2016, unbestimmte Länge, R: Christoph Schwarz Wiener Filmemacher realisiert im Sommer 2016 einen Kurzfilm gemeinsam mit einer Internetcommunity: die Dreharbeiten werden dabei ins Netz gestreamt, die Schwarmintelligenz führt Regie und darf über Handlung, Besetzung und Drehorte online abstimmen. Bei frame[o]ut werden erste Ausschnitte aus "Lass die Anderen entscheiden" live performt, Schwarz berichtet im Publikumsgespräch von dieser ungewöhnlichen Zusammenarbeit, der Auftritt wird wiederum mitgefilmt und in die Filmhandlung integriert. 

A TRIBUTE TO CZECH NEW WAVE
DIE LIEBE EINER BLONDINE, (Lásky jedné plavovlásky), CZ 1965, Spielfilm, 83min, R: Milos Forman, OmeU

Mit: Hana Brejchová, Vladimir Pucholt, Vladimír Menšík u.a.
Nach einer Affäre fährt ein junges, naives Mädchen mit seinem Koffer nach Prag, um ihren Geliebten wiederzusehen. Sie zieht in seine Wohnung ein und stellt sein Leben auf den Kopf. Die bittersüße Geschichte zeigt scharf und deutlich die tragikomischen Absurditäten der Lebensumstände der Jugend in der kommunistischen Tschechoslowakei auf. Gleichzeitig erzählt der Film eine junge wunderschöne Liebesgeschichte.



INTEGRATION – DIE KUNST DER ARTIKULATION, AT 2016, 7min, R: Thomas Vau, OV

Eine Montage der Neujahrsansprachen des vormaligen Bundespräsidenten Heinz Fischer -  vorgetragen von österreichischen StaatsbürgerInnen unterschiedlicher Herkunft.



An 18 Spielabenden präsentiert „frame[o]ut“ bei freiem Eintritt wieder Kinovergnügen und audiovisuelle Überraschungen auf der sommerlichen Outdoor-Kinoleinwand im MuseumsQuartier Wien. Das Filmfestival zählt neben den Konzerten, Tanzperformances, Lesungen oder Ausstellungen damit zu den Highlights des „Sommer im MQ“.

Anlässlich der Eröffnung gibt es heuer erstmals einen musikalischen Live-Act, bevor im Anschluss die aktuelle österreichische Wirtschaftssatire WINWIN (A 2016) von Regisseur Daniel Hoesl zu sehen ist. Heimische Produktionen und einige Österreich-Premieren stehen auch in den kommenden Wochen auf dem Programm, zudem findet in Kooperation mit „wonderland“ und dem „Architekturzentrum Wien“ bereits zum vierten Mal der „ARCHITEKTUR.FILM.SOMMER“ statt.

Projiziert wird digital auf einem 7 mal 4 Meter großen Airscreen, der Sound kommt über Funkkopfhörer und garantiert so individuelles Filmvergnügen.

Ich wünsche allen BesucherInnen spannende Kinoabende im MQ!
Dr. Christian Strasser, MBA
Direktor, MuseumsQuartier Wien
www.mqw.at

CREDITS: 
Martina Theininger (frame[o]ut Festivalleiterin), Viktoria Salcher (frame[o]ut Projekt Konsulentin), Martina Stallybrass-Kreihsl (Produktionsleitung), Andrew Standen-Raz (Kurator / frame[o]ut), Alexander Gugitscher (Visuals & Schnitt), Dennis Neumann (Produktions Assistenz), Lena Dobischer (Produktions Assistenz),  Thomas Roger (Technik Assistenz), Alexandra Faust (Praktikantin), Lilliana Orlandini (Praktikantin), Berndt Anwander (Leitung Projektionstechnik/St. Balbach Art Produktion), Andreas Kous (frame[o]ut Projektionstechnik/St. Balbach Art Produktion), Reinhold Breuss (frame[o]ut Web Grafik) und Franz K. Theininger (frame[o]ut Web Grafik)
Djeiran Malek (MQ Leitung Marketing & Kommunikation), Christine Blaha (MQ Marketing & Projektleitung frameout), Irene Preißler (MQ Presse), Margit Mössmer (Vermittlung Q21), Elisabeth Hajek (künstlerische Leitung frei_raumQ21), Nina Wenko (Leitung Q21)
Daniela Schulhofer (Grafik / PR Architektur.Film.Sommer / wonderland), Irene Jäger, (Presse / PR Architektur.Film.Sommer / Az W)

KURATORINNEN:  Martina Theininger (frame[o]ut), Andrew Standen-Raz (frame[o]ut), Wilbirg Brainin-Donnenberg (FC Gloria - Frauen Vernetzung Film),  James Mackay (Lindsay Anderson), Stephanie Falkeis (AASFF), Judith Revers (ORF III), Chang Xue (Nippon Nation), Marlene Rutzendorfer (Architektur.Film.Sommer), Karoline Mayer (Architektur.Film.Sommer), Bogomir Doringer (AJNHAJTCLUB)