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Programm 2017

 

FREITAG 07.07.2017

Eröffnungsnacht im MQ Haupthof


20.30h
Live Act: CLARA BLUME


21.30h
Eröffnung: Martina Theininger (frame[o]ut Festivalleiterin)
und Dr. Christian Strasser (CEO, MuseumsQuartier Wien)


21.45h
DIE LIEBHABERIN, AT/ARG 2016, 104min, Spielfilm,
Regie: Lukas Valenta Rinner, OmdU

Mit Iride Mockert, Martin Shanly, Andrea Strenitz,
Mariano Sayavedra u.a.


Die aus ärmlichen Verhältnissen stammende Belén arbeitet als Hausmädchen bei einer reichen Familie, angesiedelt in den Außenbezirken von Buenos Aires. Auf einem Spaziergang entdeckt sie hinter den Mauern der Luxusanlage in der Nachbarschaft ein Nudistencamp, in dem sie schon bald als vollwertiges Mitglied aufgenommen wird und eine zweite Identität zwischen Zügellosigkeit und Harmonie auslebt, bis eines Tages die reiche Community die Subkultur entdeckt und daraufhin vertreiben möchte.

Drehbuch: Lukas Valenta Rinner, Ana Godoy, Ariel Gurevich, Martín Shanly
Kamera: Roman Kasseroller
Schnitt: Ana Godoy
Ton: Nauen Palenque
Musik: Jimin Kim, Jongho You
Produzent: Ana Godoy, Lukas Valenta Rinner
Produktion: Nabis Filmgroup


In Anwesenheit des Regisseurs
Lukas Valenta Rinner geboren 1985 in Salzburg studiert Filmwissenschaft in Barcelona (ECIB) und in Buenos Aires (Universidad del Cine). 2010 läuft sein Kurzfilm A Letter To Fukuyama bei Bafici und Diagonale. Seinen Durchbruch schaffte der Österreicher mit seinem Spielfilmdebüt Parabellum 2015. Zudem gründete er die unabhängige Produktionsfirma Nabis Filmgroup mit Sitz in Argentinien (Buenos Aires) und Österreich (Salzburg).


Musik Live Act Clara Blume

Clara Blume ist Singer und Songwriter aus Wien mit spanisch-indonesischen Wurzeln. 2015 erschien ihr Debüt Album „Here Comes Everything“, das dem Genre »Avantgarde-Pop« zugeordnet werden kann. Ihre anspruchsvollen Kompositionen am Klavier, die sie auf Englisch und Spanisch textet, wurden von Bruder und Produzenten Georg Blume mit zeitgeistigem Sound und einem 20-köpfigen Orchester arrangiert. Clara Blume zählt in Österreich und International zu den anerkanntesten Newcomerinnen ihres Genres.

Zur Eröffnung des Frameout Festivals spielt die Musikerin in voller Bandbesetzung mit Marcus Pristernik an der Gitarre, Thomas Castañeda am Klavier, Mathias Auinger an den Drums, Marcelo Ramos am Bass und begleitet sich selber am Klavier.
 

SAMSTAG 08.07.2017

Summer of Movement


Österreich Premiere
21.30h
RAGE, BE 2017, 144min, Dokumentarfilm, Regie: Guy-Marc Hinant, Dominique Lohlé, OmeU

Anarchismus und Acid House Techno - zwei alternative Bewegungen treffen sich in RAGE und zeigen, dass das revolutionäre Potentials eines Roland TB-303 Synthesizers nicht nur eine wilde, abstrakte Idee ist. Von den Ursprüngen der Techno Musik, vom Arbeiterklasse-Milieu bis hin zu der Idee des Anarchismus. Der Dokumentarfilm RAGE zeigt die Techno Szene als soziopolitische Bewegung gegen das System. Intensive Sounds, hardcore Partys und das Leben im Moment.

Drehbuch: Aurélien Doyen, Guy-Marc Hinant, Dominique Lohlé
Kamera: Carolien Den Hond, Jan-Kees Dibbets, Son Doan
(as Hoang-Son Doan), Virginie Gourmel, Didier Guillain,
Sébastien Koeppel, Nicolas Lebecque, Aurelie Leporcq, Saïd Oudrassi
Ton: Laszlo Umbreit, Amélie Canini
Musik: Bruno Schweisguth, Laszlo Umbreit
Produzent: Marc Doyens, Tomas Leyers, Julien Sigalas
Produktion: CBA, Minds Meet, Stempel Films


Guy-Marc Hinant ist Autor, Sounddesigner und Filmemacher, der in Brüssel lebt. In den späten 1980ern gründete er gemeinsam mit Frédéric Walheer das belgische Musiklabel Sub Rosa, welches sich auf elektronische, akustische und Avantgarde Musik spezialisiert hat.

In Anwesenheit und Programmpartnerschaft mit Djamila Grandits & Julia Sternthal (Leiterinnen und Kuratorinnen, this human world – International Human Rights Film Festival)

Andrea Popelka lebt in Berlin und ist Kulturwissenschaftlerin, Autorin und Kuratorin. Popelka hat Ausstellungen in der ACUD gallery, Berlin, dem Phyletischen Museum in Jena, dem Tieranatomischen Theater in Berlin und der Kunsthalle Wien co-kuratiert. Popelka interessiert sich anschließend an Michel Foucault für die „Kunst, nicht dermaßen regiert zu werden“ und inwiefern sich diese auf ein widerständiges Kuratieren anwenden lässt.
 

FREITAG 14.07.2017


21.30h
AUSTRIAN AMERICAN SHORT FILM FESTIVAL 2017, Kurzfilmprogramm mit Filmen aus Österreich und den
USA, ca. 100min


DIE LAST DER ERINNERUNG, AT 2016, 20min,
R: Albert Meisel (Filmakademie Wien)

Das witzige Kräftemessen zweier Musikwissenschaftler in
Wien – Bester Spielfilm

WARTEZEIT, AT 2016, 10min,
R: Clara Stern (Filmakademie Wien)

Der letzte Bus kommt später als gedacht. Anna wartet. Aber nicht allein. Die Straße ist still. Ihr Herz klopft – Bester Spielfilm
AND THE WHOLE SKY FIT IN THE DEAD COW’S EYES,
Chile/US 2016, 19min,
R: Francisca Alegria (Columbia University, Film)

Emeteria wird von dem Geist ihres Patrón, Teodoro heimgesucht. Sie glaubt, dass er gekommen sei, um sie ins Jenseits mitzunehmen, aber er hat noch vernichtendere Nachrichten – Bester Spielfilm
THE ART OF NOT APPEARING, NOR/US 2016, 15min,
R: Pernille Rivedal Hellevik (Columbia University, Film)

Nach Jahren der Einsamkeit und Obsession kreuzen sich die Wege zweier Geister und sie sind gezwungen, die Gründe für den Spuk zu hinterfragen – Bester Spielfilm
THE GOD OF THE LABYRINTH, AT 2016, 20min,
R: Michael Simku (Filmakademie Wien)

Vor der Kamera teilt Eliot sein Wissen über ein verdeckt operierendes Storytelling-Department eines US-Geheimdienstes. Ausgehend von diesen Enthüllungen versucht der Film, die komplexe Geschichte politischer Einflussnahme durch Kunst, Film und Literatur aufzudecken – Bestes Experimental & Hybrid

SAVE THE PRESIDENTS, US 2016, 13min,
R: Tali Keren & Alex Strada (Columbia University, Visual Art)

Das Projekt wirft Fragen zu Darstellungen von Rasse, Geschlecht, Demokratie und nationaler Phantasie in diesem kritischen politischen Moment auf – Bestes Experimental & Hybrid


Das AASFF ist das erste bilaterale Filmfestival, das Kurzfilme in allen Formen und Genres von jungen KünstlerInnen und FilmemacherInnen aus Österreich und den USA zeigt.
Die Siegerfilme der zweiten Festivalausgabe sind nun bei frameout zu sehen. Das AASFF wurde von Christine Moser (Direktorin, Austrian Culture Forum New York) und Stephanie Falkeis gegründet.
Die diesjährige Festival Jury bestand aus Virgil Widrich (Regisseur), Marisa Mazria Katz (Journalistin) und David Schwartz (Chef Kurator, Museum of the Moving Image)

In Anwesenheit mit Stephanie Falkeis (Kuratorin) und Virgil Widrich (Hauptjuror AASFF 2017)

 

SAMSTAG 15.07.2017

Falsche Fantasien / Fake Fantasy


21.30h
Kurzfilmprogramm, Video und GIF, ca. 20min


21.45h
MULHOLLAND DRIVE, US/F 2001, 146min, Spielfilm,
R: David Lynch, OmdU

Mit Naomi Watts, Laura Harring, Justin Theroux, Ann Miller u.a.

Betty kommt nach Hollywood um ein Filmstar zu werden. Sie trifft auf eine erotische Frau, die sich Rita nennt und nach einem Autounfall am Mulholland Drive ihre Erinnerung verloren hat. Die beiden werden Freundinnen, Verbündete, Geliebte. Sie begeben sich auf die Suche nach Ritas Vergangenheit, die Schritt für Schritt in ein Delirium aus Täuschungen und dunklen Leidenschaften führt.

Drehbuch: David Lynch, Mary Sweeney
Kamera: Peter Deming
Schnitt: Arash Ayrom
Musik: Angelo Badalamenti
Produzent: Pierre Edelman
Produktion: Concorde GmbH, Les Films Alain Sarde, Asymmetrical Productions


In Anwesenheit mit Markus Wintersberger (FH St. Pölten, Kurator) und im Gespräch mit Martina Theininger (frame[o]ut Festivalleiterin)

Markus Wintersberger, 1968 in Krems an der Donau geboren, studierte an der Universtät für Angewandte Kunst Wien bei Professor Berhard Leitner. Er ist freischaffender Künstler und Professor für Experimentelle Medien an der FH St. Pölten. Das von ihm zusammengestellte Video- und GIF Programm zeigt ausgewählte experimentelle Videoarbeiten von Studierenden der FH St. Pölten, Studiengang Medientechnik und Digitale Medientechnologien / Masterklasse Experimentelle Medien.

Der weltbekannte David Lynch, der als Regisseur, Drehbuchautor, Schauspieler arbeitet, studierte an der Pennsylvania Academy of Fine Arts und zeichnete erst Bilder, bevor er diese in Bewegung brachte und sich dem Film widmete. Mit „Eraserhead“ (1977) begann Lynchs Durchbruch als Filmschaffender. Mit „Blue Velvet“, „Lost Highway“ und „Mulholland Drive“ schrieb er außergewöhnliche Filmgeschichte. Mit seinem „Interview Project“ eroberte er das Bildschirm Universum der Web Serien.. Mit der TV Serie „Twin Peaks“, die derzeit, dreißig Jahre nach ihrem Entstehen eine Fortsetzung findet, steht Lynch erneut im Epizentrum der Laufbild Phänomene.

 

FREITAG 21.07.2017

Summer of Movement


Österreich Premiere
21.30h
WHOSE STREETS?, US 2017, 90min, Dokumentarfilm,
Regie: Sabaah Folayan, Damon Davis, OF


St. Louis County, USA: Der unbewaffnete Jugendliche Mike Brown wird von der Polizei getötet und stundenlang auf der Straße liegen gelassen. Trauer, langjährige Spannungen und aufgestaute Wut bringen Menschen aller Gesellschaftsschichten zusammen, um gemeinsam Mahnwache zu halten. Als die Nationalgarde mit Waffen einfällt, werden diese Menschen zur Bewegung eines neuen Widerstandes. Whose streets? ist der Ruf einer Generation, die nicht nur für ihre Bürgerrechte kämpft, sondern für das Recht zu leben.

Drehbuch: Christopher McNabb
Kamera: Lucas Alvarado-Farrar
Ton: Lucas Alvarado-Farrar, Keith Hodne, Christopher D. Renteria
Musik: Samara Pinderhughes
Produzent: Sabbah Jordan, Jennifer MacArthur, Flannery Miller
Produktion: Magnolia Pictures


Sabbah Folayan ist in Los Angeles geboren und aufgewachsen. Eine Regisseurin die sich gleichzeitig auch als Aktivistin und Geschichtenerzählerin sieht. Erste Schritte machte sie im Theater, vor allem im „Black Theater Ensemble“, während sie parallel an der Columbia Universität Medizin studierte. 2014 ging sie mit dem Kameramann Lucas Alvarado-Farrar nach Ferguson, um die wahren Geschichten der Menschen, abseits von der Nachrichtenwahrheit, zu hören. In diesem Kontext entstand ihr Film Whose Streets?

In Anwesenheit und Programmpartnerschaft mit Djamila Grandits & Julia Sternthal (Leiterinnen und Kuratorinnen, this human world – International Human Rights Film Festival)
 

SAMSTAG 22.07.2017

Film in Film


21.30h
CINEMA FUTURES, AT 2016, 126min, Dokumentarfilm,
Regie: Michael Palm, OmdU

Mit Martin Scorsese, Christopher Nolan u.a.

Digitale Revolution oder digitaler Wahnsinn? In einer Zeit des Verschwindens des analogen Filmstreifens und des ebenso rapiden Entstehens neuer digitaler Laufbild-Formate erkundet der Dokumentarfilm international wichtige Schauplätze zur Thematik und dramatisiert mit namhaften Filmschaffenden, Museumskuratoren, Historikern und Technikern die Zukunft von Film und Kino im Zeitalter digitaler Laufbilder.

Drehbuch: Michael Palm
Kamera: Jörg Burger
Schnitt: Michael Palm
Ton: Hjalti Bager-Jonathansson, Georg Misch
Musik: Michael Palm
Produzent: Ralph Wieser, Georg Misch
Produktion: Mischief Films


In Anwesenheit von Ralph Wieser (Mischief Films, Produzent)

Ralph Wieser, geboren in Wien. Studierte Psychologie an der Universität Wien und Kulturmanagement am ICCM Salzburg. Er gründete mit Georg Misch 2002 Mischief Films und ist ebenfalls Vorstandsmitglied bei dok.at, Eurodoc und AAFP. Als Produzent mit Mischief Films wurden zahlreiche seiner Kinoproduktionen bei internationalen Festivals ausgezeichnet.


Michael Palm, Mag. Art. geboren 1965 in Linz/OÖ, Filmemacher, Editor, Sound Designer, Autor und Lektor für Filmtheorie und Filmgeschichte, er studierte an der Wiener Filmakademie (Ausbildung zum Cutter) und an der Universität Wien in den Bereichen Philosophie, Theaterwissenschaft und Publizistik (Schwerpunktsetzung auf Film- und Medientheorie). Seit 1988 ist er als freier Filmschaffender hauptsächlich in den Bereichen Schnitt und Musik/Tongestaltung aktiv, seit 2001 als Regisseur. Seine Filme erhielten auf internationalen Filmfestivals mehrfache Auszeichnungen.
 

FREITAG 28.07.2017

Film im Film


21.00h
DAS UNMÖGLICHE BILD, DE/AT 2016, 73min, Szenischer Film,
R: Sandra Wollner, OF

Mit: Jana McKinnon, Eva Linder, Andre Schramek, Isabel Schmidt, Mira Reisinger, Isabella Simon, Alexander E. Fennon, Helmut Wiesner, David Jakob

Eine Familie in Wien in den 1950ern auf Super 8mm als Home Movie. Geburtstagsfeiern, Sylvester, Nachmittage im Garten. Die Großmutter Maria veranstaltet wöchentlich Kochklubs. Bloß gekocht wird dort nie. Fragmente einer Familiengeschichte und kleine Gesten zeigen ansonsten Verborgenes und große Geheimnisse kommen ans Licht. Erzählt von der 13 jährigen Johanna und aus der Perspektive der Regisseurin.

Drehbuch: Sandra Wollner
Kamera: Timm Kröger
Schnitt: Stephan Bechinger
Ton: Simon Peter
Musik: Joscha Eickel
Produzent: Andrea Hess, Anja Schmidt
(Film Academy Baden-Württemberg, DE)
Produktion: Film Academy Baden-Württemberg


Die Österreicherin Sandra Wollner studierte Theater,-Film- und Medienwissenschaften in Wien. In dieser Zeit arbeitete sie bei Filmprojekten mit. Danach begann sie eigene Filmprojekte zu realisieren und fing ein Filmstudium mit Schwerpunkt Dokumentation an der Filmakademie Baden-Württemberg an. 2016 wurde Sandra Wollner für das UNMÖGLICHE BILD als „Bester Deutscher Nachwuchsfilm“ der „Förderpreis Neues Deutsches Kino“ verliehen.

LDAE, AT 2017, 30min,
R: Christoph Schwarz, OF

Mit Mel Merio, Constanze Winkler, Natalie Assmann, Michaela Schwarz, Monika Hammerler u.a.

LDAE (Lass die Anderen entscheiden): Eine Webcommunity führt Regie, über Handlung, Drehorte und Schnittfassung wird online abgestimmt. LDAE ist Webprojekt, Spielfilm, Videotagebuch und Imagination, erzählt aus der Perspektive des Regisseurs Christoph Schwarz. Die Grenzen zwischen Real und Virtuell, Fakt und Fiktion verschwimmen dabei gänzlich.

Buch, Konzept & Realisation : Christoph Schwarz
Erzähler: Valentin Postlmayr
Produktion: ARGE Schwarz


Christoph Schwarz ist Filmemacher und Medienkünstler im Kino- und Ausstellungskontext. Der Wiener studierte an der Universität für Angewandte Kunst Visuelle Mediengestaltung. 2013 startete er als erster teilnehmender Künstler die „Artist-in-Residence“- Sendereihe auf ORF III.

MIMIKRI, AT 2016, 27min,
R: Nora Friedel, OmeU

Mit Hannah Klarenberg, Konradin Schuchter, Inge Maux

Die 17 jährige Jana will sich als Femme Fatale fotografieren lassen, um den viel älteren Tom zu verführen. Ihr Kumpel Andi mit seiner Analogkamera hilft ihr dabei. Jana fällt die erotische Selbstinszenierung vor der Kamera schwer. Andi wiederum wünscht sich selbst an Janas Seite. Aus Projektionen entstehen Gefühle.

Drehbuch: Nora Friedel
Kamera: Michael Schindegger
Schnitt: Gerhard Daurer
Ton: Tjandra Warsosumarto
Musik: Margaret Unknown
Produktion: Katharina Possert & Nora Friedel,
In Koproduktion mit Das Rund


Nora Friedel lebt und arbeitet als Künstlerin und Filmemacherin in Wien, Österreich. Sie ist ausgebildete Fotografin und studierte in Wien Transmediale Kunst mit Schwerpunkt Film, Foto und performative Arbeit. Seit 2007 arbeitet sie an Kinofilmen in den Bereichen Entwicklung, Drehbuch, Casting, Produktion und Verwertung und realisiert 2016 ihren ersten narrativen Kurzspielfilm Mimikri, für den sie mit dem „Thomas Pluch Drehbuch Preis 2017“ ausgezeichnet wird.

In Anwesenheit von Regisseurin Sandra Wollner (Das Unmögliche Bild), Filmemacher Christoph Schwarz (LDAE) und Filmemacherin
Nora Friedel (Mimikri)

 

SAMSTAG 29.07.2017

Film im Film

 

10 Jahre Frameout - Jubiläumsfilm
im MQ Haupthof


21.00h
AFTER THE FOX, IT/GB 1966, 103min, Spielfilm,
R: Vittorio De Sica, OF

Mit Peter Sellers, Britt Ekland, Victure Mature, Martin Balsam, Akim Tamiroff, Lydia Brazzi, Lando Buzzanca u.a.

In Kairo geraubte Goldbarren werden über das Meer an die Küste des italienischen Fischerdorfs Sevalio verschifft. Aldo Vanucci, „der Fuchs“, ein Meisterdieb (Peter Sellers) will den Coup seines Lebens landen und die Goldbarren abfangen. Als Filmregisseur getarnt, dreht er in Sevalio einen gefakten Film. Mit Equipment, das er John Huston aus der „Cinecitta“ entwendet, unterstützt durch ein Team, das aus Gaunern besteht, mit seiner Schwester und einem alternden Hollywood Star in den Hauptrollen. Alle Bewohner des Dorfes machen mit bei den Dreharbeiten zum „Gold aus Kairo“ denn jeder will ein Star sein. Das Kino erlebt einen Höhenflug und Filmleuten ist alles erlaubt.

Drehbuch: Neil Simon
Kamera: Leonida Barboni
Schnitt: Russell Lloyd
Ton: Malcolm Cooke, Roberto Cuomo, Sash Fisher, Norman B. Schwartz
Musik: Burt Bacharach
Titelmusik: The Hollies
Titelsequenz: Maurice Binder
Produzent: John Bryan, Maurizio Lode-Fè
Produktion: Cinecitta Italiana Stabilimenti Cinematografici,
Compagnia Cinematografica Montoro (CCM), Nancy Enterprises


Vittorio De Sica, legendärer Regisseur, Drehbuchautor und Schauspieler (geboren 1901 in Italien, gestorben 1974 in Frankreich). Mit seinen Filmen wie „Fahrraddiebe“, „Rom, Station Termini“, „Hochzeit auf Italienisch“ oder „Der Garten der Finzi Contini“ nimmt er in den internationalen Reihen der ganz Großen der Filmschaffenden einen besonderen Platz ein. Seine Klassiker des Neorealismus schreiben auf eine ganz andere Weise Filmgeschichte, als seine Arbeiten der 1960er und 70er Jahren. Er wendete sich als einer der Mitbegründer des „Neorealismus“ virtuos vor allem Unterhaltungsfilmen zu, um später wieder bei ernstem Erzählkino Kino Regie zu führen.
 

FREITAG 04.08.2017

Falsche Vorstellungen / Fake Fiction


21.30h
Kurzfilmprogramm, Video und GIF, ca 20min


21.50h
DARK CITY, US 1998, 100min, Spielfilm, R: Alex Proyas, OmdU
Mit Rufus Sewell, William Hurt, Kiefer Sutherland, Jennifer Connelly, Richard O'Brian u.a.

Ein Mann wacht in der Badewanne eines Hotelzimmers ohne Erinnerung auf. Er trifft auf Menschen, die ihn zu kennen scheinen, doch nichts kommt ihm vertraut vor. Auch nicht die Stadt in der er lebt und in der es immer Nacht zu sein scheint. Schließlich wird er auch noch als Serienkiller und Frauenmörder gejagt und macht eine Entdeckung. Er muss sich mit dem Mysterium der finsteren Stadt konfrontieren.

Drehbuch: Alex Proyas, Lem Dobbs, David S. Goyer
Kamera: Dariusz Wolski
Schnitt: Dov Hoenig
Ton: Gareth Vanderhope
Musik: Trevor Jones
Produzent: Michael De Luca
Produktion: New Line Cinema


In Anwesenheit mit Markus Wintersberger (FH St. Pölten, Kurator) und im Gespräch mit Martina Theininger (frame[o]ut Festivalleiterin)

Markus Wintersberger, 1968 in Krems an der Donau geboren, studierte an der Universtät für Angewandte Kunst Wien bei Prof. Berhard Leitner. Er ist freischaffender Künstler und Professor für Experimentelle Medien an der FH St. Pölten. Das von ihm zusammengestellte Video- und GIF Programm zeigt ausgewählte experimentelle Videoarbeiten von Studierenden der FH St. Pölten, Studiengang Medientechnik und Digitale Medientechnologien / Masterklasse Experimentelle Medien.

Der in Ägypten geborene Alex Proyas, Sohn einer griechischen Familie, arbeitet als Regisseur von Spielfilmen sowie für Werbespots und Musikvideos für Sting und INXS. Er studierte an der Australian Film Television und Radio School. Seinen Erfolgt in Hollywood begann er 1994 mit „The Crow - die Krähe“. „Dark City“ wird in der Rezeption einerseits als aberwitziges Science Fiction Movie gesehen, anderseits von Kennern geschätzt und mit Filmen wie „Metropolis“, „Blade Runner“, „Brazil“ und als Vorläufer von „The Matrix“ verglichen.
 

SAMSTAG 05.08.2017

Summer of Movement


20.45h
Kurzfilm-Wanderung durch das MQ, 43 Minuten – 4 Stationen. Mit einem mobil projizierten Programm von YOUKI - Internationales Jugend Medien Festival

Start & Treffpunkt: MQ Haupthof
 Ziel: Frameout Kinoleinwand, MQ Hof 8


RUNAWAY-EAZYT, AT 2016, 4min,  R: Manuel Ngyuen
PLUG AND PLAY, DE 2013, 6min,  R: Michael Frei

PRECARIOUS, AT 2014, 9min,  R: Tim Oppermann
AUF'S DACH, AT 2015, 1min,  R: Stanislaus Bär

GEHEN UND KOMMEN, AT 2015, 3min,  R: Nele Hazod
THE ART OF GETTING HERE, AT 2015, 3min,  R: Lorenz Uhl
CHARLIE ET SES GRANDES DENTS, F 2016, 6min,  R: Esther Lalanne, Valentine Sabin, Camille Verninas, Chao Yang, Xing Yao

RAUSCHEN, AT/DE/CH 2013, 5min,  R: Dominik Scherrer
FIRST LOVE, CH 2014, 6min,  R: Christian Taro Müller

Filme vom Ausharren und Warten, Chillen und Abhängen bis hin zum Aufbruch, immer auf Achse: Die Filme von jungen Filmschaffenden unter 26 Jahren, zeigen Bewegung - örtlich oder bildhaft, emotional oder physisch.





21.30h
Internationales Kurzfilmprogramm ,72 Minuten - im MQ Hof 8


TORMUS, ISR 2013, 14min,  R: Sari Bisharat
WOHIN MIT LUIS, DE 2016, 9min,  R: Mauricio Cevilla Fischer
PAPER CHELLO, CHN 2015, 10min,  R: Sio Chong Son
DER WALDWANDERER, AT 2015, 1min,  R: Janick Entremont
IT IS NO DREAM, AT 2015, 16min,  R: Leni Gruber
WHITE TIGER, RUS 2015, 2min,  R: Studio Da
SIMPLY THE WORST, DE 2015, 20min,  R: Johannes Kürschner

Seit 18 Jahren lädt YOUKI junge Filmschaffende bis 26 Jahren aus der ganzen Welt ein, ihre Filme nach Wels, Oberösterreich zu schicken. Mit einem Wettbewerb, Filmen aus der Region und einer Programmschiene für die jüngsten FilmemacherInnen bis 10 Jahren ist YOUKI eines der größten internationalen Jugend Medien Festivals.

In Anwesenheit und Programmpartnerschaft mit Laura-Lee Röckendörfer und Boris Schuld (YOUKI Festivalleitung), Anna Prischl (Kuratorin) und den FilmemacherInnen
 

FREITAG 11.08.2017

Summer of Movement


Österreich Premiere
21.30h
BLACK CODE, CA 2016, 88min, Dokumentarfilm,
Nicholas de Pencier, OF


Das World Wide Web und der Zuwachs an Demokratie waren in den Anfangsjahren der digitalen Revolution untrennbar miteinander verbunden. Der Film zeigt, wie das Netz heute, dreißig Jahre später, von Regierungen kontrolliert und Kommunikation manipuliert wird. Weltweit bilden sich unabhängig von Nationalitäten Communities, die gemeinsam und vernetzt neue Wege suchen, um Demokratie, Privatsphäre und gleichzeitig auch die Meinungsfreiheit zu verteidigen.

Drehbuch: Eric Pedicelli
Kamera: Nicholas de Poncier
Ton: Nicholas de Poncier, Phil Strong, Tattersall Sound and Picture
Musik: Eric Pedicelli
Produzent: John Bryan, Maurizio Lode-Fè
Produktion: Black Code Media Inc.


Nick de Pencier ist kanadischer Filmemacher. Er studierte in Montreal englische Literatur, Film und Kommunikationswissenschaften. Pencier arbeitet im Dokumentarfilmbereich für Fernsehen und Film.

In Anwesenheit und Programmpartnerschaft mit Djamila Grandits & Julia Sternthal (Leiterinnen und Kuratorinnen, this human world – International Human Rights Film Festival) im Gespräch mit Georg Markus Kainz (quintessenz) und Javier Luque Martinez (Digital Media Coordinator, International Press Insitute)
 

SAMSTAG 12.08.2017

Calle Libre Street Art Festival


21.30h
THE DEEPEST DEPTHS OF THE BURROW, AT 2015, 104min, Dokumentarfilm,
Regie: Christian Fischer, OF


Nychos ist Illustrator, Urban Art- und Graffitikünstler, der Bekanntheit durch sein Icon namens „Rabbit Eye Movement“ erlangte - ein weißer Hase, der auf der ganzen Welt immer wieder auf Straßenwänden auftaucht. Dafür brennt Nychos, der es wie das Motto des Films hält: reisen um zu taggen und taggen, um zu reisen. Ein Film über die Bewegung „Rabbit Eye Movement“, ihren KünstlerInnen und die Urban Art.

Animation Design: Sascha Vernik (Revkin)
Soundtrack: Beefcakesuckers, B Seiten Sound, B-Visible,
My Baby, Colour Haze u.a.
Sound Design: Soundkonstrukt
Produktion: Rabbit Eye Movement


In Anwesenheit und Programmpartnerschaft mit Jakob Kattner (Calle Libre – Street Art Festival) und KünstlerInnen aus dem Graffiti Bereich

Das Calle Libre Street Art Festival findet heuer zum vierten Mal vom 9.-13. August in Wien statt. Heimische wie internationale Street Art- und Graffiti-KünstlerInnen erwecken gemeinsam die weißen Wände im öffentlichen Raum in Wien zum leben.

 

FREITAG 18.08.2017

Q21 - der kreative Schaffensraum im MuseumsQuartier Wien_Filmnacht


21.30h
VOM AUFSTIEG UND FALL DER MASSE,
mit Lucas Bambozzi

kommentierte Screen-Session,

(Multimediia Künstler und Forscher), ca. 15 Min.


Eine Reihe von großformatigen Videoprojektionen von Lucas Bambozzi. Abgebildet wurden dabei verschiedene Menschen-Massen und deren Charakteristika, die in verschiedenen Städten, Orten und Gemeinden gefunden wurden. Das Projekt weist darauf hin, dass entweder die Möglichkeit oder Unmöglichkeit einer Menschen-Masse besteht, eine bestimmte Situation zu übernehmen. Das Projekt deutet darauf hin, dass die eigentliche Masse da draußen sein könnte, anstatt nur projiziert zu werden. Sowohl die potentielle kollektive Aktion, die von der Gruppe durchgeführt wird, als auch die Einzigartigkeit der Bewegung und der Bestrebungen jedes Charakters werden sichtbar.


PASSHINO DANCE OFF;
Regie: Emílio Domingos, Portugisisch mEUt

(BRA 2013), Dokumentarfilm, 73 minutes

Als Schöpfung von Jugendlichen und Kindern, die in Rios Favelas leben, ist der Passinho ein hybrider Tanz aus Pop, Breakdance und traditioneller Samba und Frevo. Tanz Wettbewerbe werden durch Altersgruppen definiert, wobei einige der Tänzer erst fünf Jahre alt sind. Die Communities dokumentieren sich bei Übungen und Wettbewerben selbst und stellen die Videos auf Plattformen ins Netz. Einige der Hinterhof-Videos werden viral und bald erhalten die kleinen Dance-offs auch außerhalb der Web Plattformen Medienaufmerksamkeit und verhelfen einigen der Teilnehmer zum lokalen Ruhm. Der Dokumentarfilm konzentriert sich auf einige der jungen Anwärter, die darauf hoffen, "König der Passinho" zu werden. 

Regie: Emilio Domingos
Drehbuch: Júlia Mariano / Emilio Domingos
Producer: Company: Osmose Filmes
Produktion: Júlia Mariano / Emilio Domingos
Kamera: Daniel Neves / Paulo Castiglione
Schnitt: Guilherme Schumann
Sound: DJ Vinimax

Ursula Maria Probst ist Künstlerin (Female Obsession), freie Kuratorin (seit 2002 Kunstprojekte u.a für Fluc, KulturKontakt Austria,Vienna Artweek, Kunstraum Niederösterreich, Kulturdrogerie, Galerie Krinzinger, K/haus, frei_raum/MQ), Kunstkritikerin, Unilektorin mit Fokus Kunst im öffentlichen Raum, Performance und Lateinamerika. 2017: Du oder ich? Collective Soul. Ethik des Miteinanders, Public Art Niederösterreich. WELT KOMPAKT? frei_raum, MQ & Air Programm BKA; Encouragement, Projektraum Saracura, Rio de Janeiro, Brasilien. 2016 Touch the Reality, Kunstraum Niederösterreich & Air Programm BKA mit Publikation. Transcultural Emancipation, KulturKontakt Austria/BKA/Fluc. 2015 agierte sie als Kuratorin der österreichischen Beiträge der Havanna Biennale.

Lucas Bambozzi ist Multimedia Künster und Forscher, er lebt in São Paulo, Brasilien. Seine Arbeiten wurden bislang in Einzel- und Sammelausstellungen in mehr als 40 Ländern präsentiert.

Emílio Domingos, Filmemacher und Sozialwissenschaftler, arbeitet als Regisseur, Forscher, Drehbuchautor und Filmemacher und konzentriert sich vor allem auf Dokumentarfilme. Seit 1997 arbeitet er im Bereich der visuellen Anthropologie und insbesondere der Stadtkultur. 2012 veröffentlichte Domingos sein zweites Feature "Passinho Dance-Off", das im Rio Film Festival's New Directions Showcase eine Auszeichnung erhielt.

In Anwesenheit von Ursula Maria Probst (Kuratorin WELT KOMPAKT?) und Lucas Bambozzi (Multimedia Künstler, Forscher)

WELT KOMPAKT? - Ausstellung mit Schwerpunkt „Brasilien“
im frei_raum Q21 exhibition_space im MQ vom 23.07. – 03. 09.


Zur Ausstellung Welt Kompakt? Social Media, Instagram und Facebook haben unser Empfinden von Nähe und Ferne, unser Bewusstsein von Intimität und Distanz, körperlicher Präsenz und Absenz, von politischer Mobilität verändert. Dadurch bewirkte Dichotomien von „glocalen“ Lebenspraktiken und transsoziale Gesellschaftsmodelle erweitern unsere Erfahrungen von Welt. Das Engagement für politische, soziale, antikoloniale sowie ethische Fragen bilden einen wesentlichen Aspekt der in WELT KOMPAKT? präsentierten Künstler_innen und Aktivist_innen.

In der Ausstellung Welt Kompakt? zu sehen Videos von Lucas Bambozzi, Marie Carangi, Silvio De Camillis Borges, Igor Vidor, Fabiana Faleiros, Anna Jermolaewa, Dudu Quintanilha, Luiz Roque, Antoinette Zwirchmayr

In Anwesenheit von Ursula Maria Probst (Kuratorin) und KünstlerInnen der Ausstellung
 

SAMSTAG 19.08.2017

Summer of Movement


21.30h
KNIVES OUT, PL 2016, 90min, Spielfilm,
Regie: Przemyslaw Wojcieszek, OmeU

Mit Anastazja Borkoniuk, Ania Konczal, Natalia Lagiewczyk, Emilia Piech, Kacper Sasin, Michal Surówka, Lucyna Szierok

Eine Gruppe von Freunden, die sich in einem idyllischen Sommerhäuschen am See trifft. Es ist ihr erstes Wiedersehen seit dem Schulabschluss. Sie alle fühlen sich miteinander verbunden und möchten ihr Wiedersehen in Freundschaft feiern. Unter dem Einfluss von Alkohol steigen die Spannungen und die bereits eingeschlagenen beruflichen Laufbahnen führen zu Konflikt beladenen Diskussionen. Bald wird die junge Solomia zur Außenseiterin des Abends und ein perfides Spiel beginnt.

Drehbuch: Michal Surówka, Przemyslaw Wojcieszek
Kamera: Zofia Goray
Ton: Filip Zawada
Musik: Weronika Razna
Produzent: Przemyslaw Wojcieszek, Audiovisual Technologie Center
Produktion: Centrum Technologii Audiowizualnych, Chlopiec Ptak i Aniol


Przemyslaw Wojcieszek ist polnischer Drehbuchautor, Regisseur und Produzent. Er studierte Journalismus und polnische Literatur und feierte sein Debut als Filmregisseur 1999 mit Kill Them All - dadurch wurde er zur Filmikone des polnischen Independent Kinos. Zudem gründete er das polnische Gegenstück des Sundance-Ablegers mit dem jährlich wiederkehrenden Slamdance Poland für unabhängige und unbekanntere FilmemacherInnen.

In Anwesenheit und Programmpartnerschaft mit Djamila Grandits & Julia Sternthal (Leiterinnen und Kuratorinnen, this human world – International Human Rights Film Festival), Natascha Strobl (Politikwissenschaftlerin, Autorin)

FREITAG 25.08.2017

CAT PEOPLE - Abschlusswochenende


21.30h
HENRI, LE CHAT NOIR 2, 2012, 2min,
R: William Braden

„Die schwarze Katze“ ist eine Web-Serie von Kurzfilmen über die existenziellen Gedanken des Katers Henri. Henri ist ein Langhaar-Tuxedo-Kater, der von der Seattle Animal Shelter in Seattle adoptiert und in Filmszene gesetzt wurde und seitdem ein millionenfaches Publikum erreicht.

21.32h
CAT LADIES, CAN 2009, 60min, Doku,
R: Christie Callan-Jones, OF


Cat Ladies dokumentiert vier Frauen im Kommunikationsaustausch mit ihren Katzen. Was bedeutet ein „Miau“ im Vergleich zu banalen Worthülsen zwischen Menschen? Der Dokumentarfilm zeigt sehr persönliche Einblicke in die Lebenswelt von den vier „Cat Ladies“, die ihr Leben fast gänzlich um die Beziehung zu ihren Katzen aufgebaut haben.

Drehbuch: Christie Callan-Jones
Kamera: Robin Bain, Christian Bielz, Jim Borecki, Mélanie Saumure
Schnitt: Sally Blake
Ton: Jason Milligan
Musik: Rainer Millar-Blanchare
Produzent: Sally Blake, Jeanette Loakman, Suzanne Mullett
Produktion: TVO, Canal D, CanWest Hot Docs Completion,
Canada Television Fund


Christie Callan-Jones arbeitet seit über 15 Jahren als Regisseurin und Drehbuchautorin im Film- und Fernsehbereich. Cat Ladies, ihr erster Dokumentarfilm, wurde bereits auf zahlreichen Filmfestivals erfolgreich gezeigt.

In Anwesenheit und Programmpartnerschaft mit Marija Milovanovic und Julia Fabrick (CAT VIDEO FESTIVAL VIENNA und Vienna Shorts Agentur, Kuratorinnen)
 

SAMSTAG 26.08.2017

 

CAT PEOPLE - Abschlussnacht im MQ Haupthof


20.30h
TALE ABOUT THE CAT AND THE MOON, 1997, 6min,
R: Pedro Serrazina

Ein visuelles Juwel unter den katzenartigen Liebesgedichten. Eine Geschichte über Licht und Schatten treffen auf die Magie der Nacht und den Mond als Leidenschaft.

20.40h
Österreich Premiere
KEDI, TUR/US/DE 2016, 79min, Doku,
R: Ceyda Torun, OmeU,


Hunderttausend türkische Katzen streunen durch die Straßen Istanbuls und sind sichtbarer Bestandteil dieser Metropole. Sie wandern spontan in und aus dem Leben der Bewohner und genießen scheinbar ungehinderten Zugang zu Cafés, Märkten, Häusern und Freiflächen. KEDI (Katze auf Türkisch) von Regisseurin Ceyda Torun ist eine Beobachtungsstudie, in der sieben feline Charaktere näher vorgestellt werden - derzeit der gehypteste Katzenfilm!

Drehbuch: Ceyda Torun
Kamera: Charlie Wuppermann, Alp Korfali
Schnitt: Mo Stoebe
Ton: Burcin Aktan, Ilkin Kitapçi
Musik: Kira Fontana
Produzent: Ceyda Torun, Charlie Wuppermann, John Keith Wasson
Produktion:Termite Films, PK Film Investment


Ceyda Torun wuchs bis zu ihrem elften Lebensjahr in Istanbul auf, bis ihre Familie nach Jordanien und schließlich nach New York weiterzog. Die Filmemacherin studierte Anthropologie in Boston und ging danach als Regieassistentin nach Istanbul. 2007 gründete sie zusammen mit dem Kameramann Charlie Wuppertal in den USA die Termite Films.

In Anwesenheit und Programmpartnerschaft mit Marija Milovanovic und Julia Fabrick (CAT VIDEO FESTIVAL VIENNA und Vienna Shorts Agentur, Kuratorinnen)