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Programm 2018



FREITAG 13.07.2018

Eröffnungsnacht im MQ Haupthof


20.30h

Live Act: MONTH OF SUNDAYS


21.30h

Begrüßung: Martina Theininger
(frame[o]ut Leiterin) und Gäste


21.45h

ÖSTERREICH PREMIERE

THE RIDER, USA 2017, 104min, Spielfilm,
Regie: Chloé Zhao, OmdU
Mit Brady Jandreau, Tim Jandreau, Lilly Jandreau u.a.


Nach einem Rodeo-Unfall muss sich der junge Lakota Cowboy Brady damit abfinden, dass er nie wieder reiten darf. Zu Hause, auf der Pine Ridge Reservation in Süd Dakota, sucht er einen neuen Platz und Sinn im Leben. Doch Brady kann weder sein großes Talent im Umgang mit Pferden, noch seinen Wunsch nach Freiheit unterdrücken. So folgt Brady dem Mythos des amerikanischen Westens in sehr persönlicher Form.

Drehbuch: Chloé Zhao
Kamera: Joshua James Richards
Schnitt: Alex O‘Flinn
Ton: Paul Knox, Ben Gieschen
Musik: Nathan Halpern
Produzent: Chloé Zhao, Bert Hamelinck,
Sacha Ben Harroche, Mollye Asher
Produktion: Caviar, Highwayman Films


Chloé Zhao ist Drehbuchautorin, Regisseurin und Produzentin.
Sie ist in Bejing und London aufgewachsen und lebt derzeit in Süd Kalifornien. Ihr Debutfilm SONGS MY BROTHERS TAUGHT ME wurde 2015 weltweit vielfach ausgezeichnet. Für THE RIDER arbeitete Zhao mit Laiendarstellern, die sie während der Dreharbeiten zu ihrem Debutfilm kennenlernte und deren Biografien Parallelen zu den Lebenslinien der Protagonisten in THE RIDER aufweisen.


Musik Live Act: MONTH OF SUNDAYS

month of sundays wurde 2013 in Wien gegründet und verfolgt seitdem das Ziel zeitgemäße Kammermusik zu entwerfen. Ihre Songs bewegen sich an der Schnittstelle von akustischer und elektronischer Klangästhetik, streben nach Detailreichtum und der wohlbedachten Abstimmung der musikalischen Inhalte mit deren Form. Dabei spannen sie den Bogen zwischen Minimal Music, Post-Rock und Jazz. Im Frühjahr 2015 veröffentlichte die Band ihr Debütalbum und durfte sich über zahlreiche positive Pressestimmen freuen. Es folgten zahlreiche Konzerte und Einladungen zu namhaften Festivals im In- und Ausland. Momentan arbeiten die vier Musiker unter dem Arbeitstitel Time And Ruins an ihrem zweiten Studioalbum.

month of sundays sind Alexander Kranabetter (horns), Philipp Harnisch (alto saxophone), Ivo Fina (guitar) und Johannes Wakolbinger (drums)


FREITAG 20.07.2018

MQ Haupthof


21.30h
100 YEN LOVE, JPN 2014, 113min, Spielfilm, OmdU
Regie: Masaharu Take,
Mit Sakura Ando, Hirofumi Arai u.a.
Ichiko (Sakura Ando) ist zweiunddreißig und lebt mit ihren Eltern, ihrer geschiedenen Schwester und deren Sohn in einer viel zu kleinen Wohnung. Sie spielt Videospiele mit ihrem Neffen und lebt ziellos in den Tag. Nach einem Familienstreit setzt die Mutter Ichiko vor die Tür. Sie findet einen Job und freundet sie sich mit dem Amateurboxer Yuji Kano an, bald darauf steigt sie selber in den Ring.

Drehbuch: Shin Adachi
Kamera: Hiromitsu Nishimura
Schnitt: Chieko Suzaki
Musik: Shogo Kaida
Produzent_innen: Gen Sato, Yuji Hiradai, Yoshinori Kano
Produktion: Spotted Productions


Masaharu Take studierte an der Meji Universität in Tokio und war freischaffender Regieassistent bis er eigene Filmprojekte realisierte. 2007 wurde, sein in Südkorea gedrehter, Debütfilm BOY MEETS PUSAN veröffentlicht.

In Anwesenheit und Programmpartnerschaft mit Chang Xue
(Chief Editor Nippon Nation)

Chang Xue, geboren in Xi’an (VR China), veranstaltet seit mehr als 10 Jahren japanischen Jugend und Kultur Events rund um japanische Subkulturen wie Cosplay, Anime, Manga, Gaming und Kunst. Gemeinsam mit vmedia e.U veranstalten Sie seit 2014 die Nippon Nation, Wiens Convention für alle Nerds. Die Nippon Nation ist eine Jugend und Kultur Veranstaltung für Anime, Manga, Comic, Cosplay und Gaming Fans, welche jährlich im MQ Wien stattfindet.


SAMSTAG 21.07.2018

MQ Hof 8


21.30h
ALL CREATURES WELCOME, DEU 2018, 87min, Dokumentarfilm, R: Sandra Trostel, OmdU
Mit Daniel Domscheit-Berg, Constanze Kurz, Nexus, Jeremie Zimmermann u.a.
Der Film zeigt die aktuellen Aktivitäten und Zusammenkünfte des legendären Chaos Computer Clubs, Europas größter Hackervereinigung. Strukturiert wie ein Adventure Game in 8 Bit Ästhetik springt der Film von Level zu Level mit dem Aufruf „use hacking as a mindset“. Wir sehen die Mitglieder der NGO, die sich für eine grenzüberschreitende Informationsfreiheit einsetzen und mit den Auswirkungen von Technologien auf die Menschen in einer digitalisierten Welt befassen. Wir treffen auf Engel, Agenten, Aktivisten, Coder und Maker und erleben im Film die Community und ihre farbenfrohe, vielstimmige Selbstorganisation, die dem Grundsatz folgen: „All Creatures Welcome! Be excellent to each other!“

Drehbuch & Schnitt: Sandra Trostel
Kamera: Sandra Trostel, Lilli Thalgott
Ton: Jonas Hummel
Musik: Thies Mynther
Produzent: Sandra Trostel
Produktion: Fairy Bot


Sandra Trostel ist Filmemacherin, Cutterin und New Digital Storyteller aus Hamburg. Seit 2005 realisiert sie, nach 10 Jahren als Cutterin in allen AV Bereichen, ihre eigenen Dokumentarfilmprojekte und Musikvideos. Derzeit studiert sie an der HAW Hamburg, am Institut für Informatik.

Im Anschluss an den Film findet thematisch begleitend ein Gespräch statt.



FREITAG 27.07.2018

MQ Haupthof


21.30h
BEYOND – An African Surf Documentary, AUT 2017, 118min, Dokumentarfilm, R: Mario Hainzl,OmdU
Mit Jocick Pitol, Alfred René Noser, Sam Bleakley, Papa Magatte Diagne, Armando Lambra, Joseph Dieatta u.a.

Beyond führt uns entlang der westafrikanischen Küste von Marokko über Westsahara nach Mauretanien, in den Senegal bis nach Gambia und an die Grenze Guinea Bissaus. Auf Augenhöhe erzählt er von den Lebensentwürfen, Realitäten und Träumen seiner Protagonist_innen. Glitzernde Wellen, Beliebte Surfspots, unberührte Strände im Militärsperrgebiet oder die Mangroven im senegalesischen Sine Saloum dienen als magische Schauplätze. Surf Sport und Boardculture fusionieren mit jeweils lokalen Ausdrucksformen von Jugendkulturen. Das Surfen und Reisen wird zur Gemeinsamkeit, die Protagonist_innen und Storys verbindet.

Kamera: René Eckert, Felix Gänsicke,
Roman Königshofer, Mario Hainzl
Schnitt: Yuri Rechinsky, Sebastian Funk
Music/OST: The Quiet Now
Sound Design: Christofer Frank
Produzent: Valentin Renoldner
Produktion: Andreas Jaritz, Tommy Pridnig,
Peter Wirthensohn
Produktionskoordinatorin: Vanessa Kröll


Mario Hainzl und Andreas Jaritz widmeten sich bereits mit ihrem Debutfilm „The Old, The Young &The Sea“ erschienen im Jahr 2013 der internationalen Surfszene. In Nordspanien, in Chile und im Senegal. Den beiden Filmemacher gelingt es mit ihren filmischen Blicken, den Surf Sport nicht nur als Freizeitbeschäftigung zu zeigen, sondern unterschiedliche Lebensräume zu öffnen und neue Zugänge herzustellen.

„Wenn der Film einigen Zusehern das Gefühl gibt, auf einer Weltkarte nun mehr zu sehen, als diesen riesigen Kontinent südlich von Europa, geographisch und kulturell scheinbar weit von uns entfernt und stattdessen vielleicht an Geschichten von Menschen denken lässt, wie wir sie auch hier in Europa leben, dann haben wir unser Ziel erreicht. Der Film sucht nicht nach Exotik, wo man auch Vertrautheit finden könnte. Er ist aus Empathie, Neugierde und Freundschaften entstanden. (...) BEYOND ist ein Film über Veränderung. Über Selbstbild und Fremdbild der Kulturen, über Generationenkonflikte, aber auch Träume. Träume von Menschen, die diese, abseits üblicher Vorstellungen von Afrika und oftmals unter schwierigen Voraussetzungen, wahr machen.“ Mario Hainzl


SAMSTAG 28.07.2018

MQ Hof 8


21.00h

Kurzfilmprogramm und Diskussion | Plattform #KlappeAuf

#KlappeAuf ist eine parteiunabhängige Initiative, die von österreichischen Filmschaffenden im Jänner 2018 ins Leben gerufen wurde und bereits im Februar von mehr als 600 österreichischen Filmschaffenden unterstützt wurde. #KlappeAuf setzt sich gegen Verhetzung und für Solidarisierung ein. Die Plattform hat sich vorgenommen, die digitalen Medien ebenso wie den öffentlichen Raum mit filmischen Kurzinterventionen zur politischen Lage Österreichs, ihren Ursachen und Hintergründen zu bespielen.

Das Kurzfilmprogramm setzt sich zusammen aus einer Auswahl der bislang über 30 Arbeiten und umfasst dokumentarische, fiktive, künstlerische und provokative Beiträge mit einer Länge bis zu 180 Sekunden.

21.30h
THE GIRLS, SWE 1968, 100min, Spielfilm,
R: Mai Zetterling, OmeU

Mit Bibi Andersson, Harriet Andersson, Gunnel Lindblom
Drei Bühnenschauspielerinnen, auf einer Tournee durch Schweden, die mit einer Theatergruppe "Lysistrata" von Aristophanes zur Aufführung bringen. Die Erzählung bewegt sich zwischen der Realität, persönlichem Leben dem aufgeführten Stück und den Phantasien der drei Frauen - In teils traumhaften Sequenzen mit surrealen Elementen, Witz und Leichtigkeit bringt die Regisseurin Mai Zetterling einen Meilenstein für das politisch feministische Kino ihrer Zeit hervor.

Drehbuch: Mai Zetterling, David Hugh
Kamera: Rune Ericson
Schnitt: Wic‘ Kjellin
Musik: Michael John Hurd
Produzent: Göran Lindgren
Produktion: Sandrew Film & Theater


Mai Zetterling (1925 - 1994) war eine schwedische Regisseurin und Schauspielerin. Für ihr darstellerisches Debüt im Film Die Hörige (1944) schrieb Ingmar Bergmann das Drehbuch. Für ihren ersten Kinokurzfilm als Regisseurin The War Game (1963) wurde sie bei den Filmfestspielen von Venedig ausgezeichnet. Nach dem Onlinekatalog des britischen Filmverleihs sagte Simone de Beauvior, die auch eine Zusammenarbeit mit Mai Zetterling anstrebte, über The Girls: “Ironic and comic, this film moves us by the beauty of its landscapes, its poetry and above all its subtle tenderness."


FREITAG 03.08.2018

MQ Haupthof


21.00h

ÜBERASCHUNGSKURZFILM

TROUBLE FEATURES | HOLIDAY SPECIAL mit DISKOLLEKTIV

21.20h
L´HOMME DE RIO, FR/IT 1964, 110min, Spielfilm,
R: Philippe de Broca, OmdU

Mit Jean-Paul Belmondo, Françoise Dorléac, Jean Servais u.a. Im Urlaub in Paris wird der junge selbstbewußte Soldat Adrien plötzlich Zeuge, als seine exzentrische Verlobte Agnès, die Tochter eines renommierten Ethnologen, entführt wird. Er folgt ihr als blinder Passagier in einem Flugzeug nach Rio de Janeiro. Dort geht die abenteuerliche Verfolgungsjagd erst richtig los. In Brasília schließlich geht es um das Zurückholen gestohlener Statuen und es kommt zur temporeichen Konfrontation, bei der sich Adrien und Agnès gemeinsam gegen die Gangster zur Wehr setzten.

Drehbuch: Philippe de Broca, Daniel Boulanger, Ariane Mnouchkine, Jean-Paul Rappeneau,
Kamera: Edmond Séchan
Schnitt: Françoise Javet
Ton: Jaques Maumont
Musik: Georges Delerue
Produktion: Georges Dancigers, Alexandre Mnouchkine


Philippe de Broca (1933 - 2004) war ein französischer Filmregisseur. Sein Handwerk lernte er unter anderem als Regieassistent von Claude Chabrol und François Truffaut. Von 1960 bis zu seinem Tod brachte de Broca über 30 Spielfilme auf die Kinoleinwand. Fast alle waren von Leichtigkeit, Tempo und einem hohen Unterhaltungswert, geprägt. De Brocas Regie-Stil zog das Publikum sowie die Filmkritik auf seine Seite.

Im Publikumsgespräch mit DISKOLLEKTIV
Der Verein wurde 2015 als Verein zur Förderung innovativer Veranstaltungspraxis und Diskussionskultur im Bereich Kino und audiovisuelle Medien von Andrey Arnold, Valerie Dirk, Iris Fraueneder, Martin Thomson und Ulrike Wirth gegründet.

In ihren TROUBLE FEATURES treffen Filme aufeinander, die sich nur selten am selben Ort zur selben Zeit in die Quere kommen. Programmiert als Surprise Screening machen sie die Leinwand zum Austragungsort von Konflikten und Widersprüchen aller Art und laden das Publikum ein, sich auf eine unerwartete Kinoerfahrung einzulassen - nach Gastspielen auf dem Crossing Europe, der Diagonale und dem /slash trifft im HOLIDAY SPECIAL diesmal ein Überraschungs-Kurzfilm auf den von frame[o]ut kuratierten Spielfilm L´HOMME DE RIO.



SAMSTAG 04.08.2018

Hof 8


20.45h

Kurzfilm-Wanderung durch das MQ,
54min – 4 Stationen. Mit einem mobil projizierten Programm von YOUKI - Internationales Jugend Medien Festival


Start &Treffpunkt: Eingang Mariahilfer Straße/Ecke Dschungel Ziel: frame[o]ut Kinoleinwand, MQ Hof 8

HYPERTRAIN, CHE 2016, 7min, R: Etienne Kompis
MARTIEN, CHE 2016, 10min, R: Maxime Pillonel

TASTE OF LOVE, AUT 2017, 5min, R: Paul Scheufler
L’ARIA DEL MOSCERINO, DEU 2017, 5min,
R: Oliver Krause
ESPRESSO, AUT 2016, 5min, R: Alexander Gratzer

MASCHA – WIE 1 JAMES BOND SONG, AUT 2017, 4min,
R: Mascha Peleshko
EXPOSÉ, DEU 2015, 5min, R: Ronja Jansz

WIE ICH BERÜHMT WERDEN WOLLTE, AUT 2016, 16min, R: Tim Oppermann


21.45h

Internationales Kurzfilmprogramm,
61min - im MQ Hof 8


WÖSSIDE - WÖS RAP REC, AUT 2015, 5min, R: Leni Gruber
THE BLOOM OF YOUTH, HUN 2015, 15min, R: Ádám Freund
THE LAST VIRGIN, ESP 2017, 18min, R: Bàrbara Farré
SPUREN IM MEHL, DEU 2016, 5min, R: Jugendfilm e.V. (Sommerferien Workshop)
FUCKING KILLAS ON SPEED DIAL, DNK 2017, 17min, R: August Aabo
YOUKI ist Österreichs größtes, internationales Jugend Medien Festival und findet jährlich Ende November in Wels (Oberösterreich) statt.

Das Kernstück des Festivals ist der Internationale Filmwettbewerb, der Kurzfilme junger Regisseur_innen zwischen 10 und 26 Jahren umfasst. Workshops, Jugend-Medienprojekte, Vermittlungsprogramme, Konzerte und Partys bilden das Rahmenprogramm. Zudem versammelt YOUKI renommierte Vertreter_innen der Film-, Medien- und Kulturbranche.

Dieses Jahr kooperiert YOUKI zum zweiten Mal begeistert mit dem frame[o]ut Festival und veranstaltet wie im vergangenen Jahr eine Filmwanderung mit 4 mobilen Stationen und einem Screening im Hof 8.

In Anwesenheit und Programmpartnerschaft mit Laura-Lee Röckendörfer, Anna Prischl und Anna Rieder
(YOUKI Festivalleiterinnen)



FREITAG 10.08.2018

MQ Haupthof


21.00h
FACES PLACES, FRA 2017, 93min, Dokumentarfilm,
R: Agnès Varda und JR, OmdU

Die 89-jährige Regie-Ikone Agnès Varda und der 33-jährige Streetart-Künstler JR machen sich mit ihrem einzigartigen „Fotomobil“ auf, um Frankreichs Menschen und ihre Geschichten zu entdecken und zu abzubilden: in überlebensgroßen Porträts an Fassaden, Zügen und Schiffscontainern. Von der Provence bis zur Normandie widmen sie ihre Kunst den Menschen: der Briefträgerin, dem Fabrikarbeiter oder der letzten Bewohnerin eines Straßenzugs in einem ehemaligen Bergbaugebiet. Landschaften verwandeln sich in Bühnen, Gesichter erzählen von vergessenen Geschichten und aus Blicken werden Begegnungen.

Drehbuch: Agnès Varda, Maxime Pozzi-Garcia
Kamera: Romain Le Bonniec, Raphael Minnesota,
Roberto De Angelis, Julia Fabry Matthieu Chedid aka -M
Schnitt: Claire Duguet, Nicolas Guicheteau, Valentin Vignet
Ton: Karsten Höfer
Musik: Rosalie Varda
Produktion: Arte France Cinéma, Arches films


Agnès Varda ist als Filmemacherin legendär und arbeitet auch als Fotografin und Installationskünstlerin. Die gebürtige Belgierin flüchtete als Kind mit ihren Eltern während des zweiten Weltkriegs nach Frankreich. In den 1950er Jahren wurde sie dort zu einer der Schlüsselfiguren des zeitgenössischen Films und beeinflusst mit ihren Arbeiten das Kino bis heute. Sie arbeitete mit anerkannten Film Künstlern wie Chris Marker und Alain Resnais zusammen. Mit Jaques Demy („Les parapluies de Cherbourg“, FR 1964) war Varda bis zu dessen Tod 1990 verheiratet. Für ihren Spielfilm „Sans toit ni loi (Vogelfrei)“, FR 1985, wurde sie bei den Filmfestspielen von Venedig mit dem „Goldenen Löwen“ ausgezeichnet.

JR (Juste Ridicule) ist Fotograf und Street Art Künstler. Er wurde durch seine stilvollen und Aufsehen erregenden Fotografien von Einwohnern der Banlieues bekannt, die er spektakulär als großflächige Poster an Hochhäusern und Brücken in Paris und Cartagena anbringen ließ. Der Dokumentarfilm „Faces, Places“ entstand durch seine Initiative, ist sein Debutfilm und war im März 2018 für einen Oscar® nominiert.

In Programmpartnerschaft und Anwesenheit von Jakob Kattner (Leiter Calle Libre) und Street Art Künstler_innen.




SAMSTAG 11.08.2018

MQ Hof 8


21.00h
WHITE WALLS SAY NOTHING, USA/ARG 2017, 70 min, Dokumentarfilm, R: Jonny Robson, Gates Bradley,
OmeU, Österreich Premiere

Mit: Franco Fasoli, Christian Riffel, Martin Omar Privitera u.a. Buenos Aires: eine komplexe, chaotische Stadt. Divers in ihrer Bevölkerung und ihren Einflüssen. Über ein Jahrhundert hindurch oszillierte die Stadt und Argentinien zwischen Diktatur und Demokratie. Seine Bewohner_innen waren immer wieder brutalen Unterdrückungen und wirtschaftlichen Krisen ausgesetzt. In Mitten von all dem haben sich Generationen von Künstler_innen und Aktivist_innen auf die Straßen begeben, um sich durch Street Art auszudrücken. Die Wände der Stadt wurden dadurch zu ausdruckstarken Symbolen. Sie sind die Stimme der Stadt - Der Dokumentarfilm zeigt, was sie zu sagen haben.

Drehbuch: Jonny Robson, Gates Bradley
Kamera: Mike Lockridge
Ton: Pablo Esquer
Schnitt: Marino Morduchowicz
Produzenten: Jonny Robson, Gates Bradley
Produktion: Peter Scheffer, Remi Lehmann

Gates Bradley hat neun Jahre als Regisseur und Produzent für Film und Fernsehen gearbeitet. Nach einem Abschluss an der Filmschule im Jahr 2004 gründet er die Kreativboutique „Super!Alright!” und fungierte als Creative Director und Producer. 2009 zieht er nach Buenos Aires wo er unmittelbar fasziniert ist, von der Präsenz, Vielfalt und Vielfarbigkeit der lokalen Streetartszene. Die Auseinandersetzung mit der Kunstform und den sozialen Kämpfen der Stadt ist die Grundlage für seinen Film
White Walls Say Nothing.



FREITAG 17.08.2018

MQ Haupthof


21.00h

ÜBERASCHUNGSKURZFILM

TROUBLE FEATURES | HOLIDAY SPECIAL mit DISKOLLEKTIV

21.20h
SKATE KITCHEN, USA 2018, 106 min, Spielfilm,
R: Crystal Moselle

Mit: Rachelle Vinberg, Jaden Smith, Jules Lorenzo, Brenn Lorenzo, Nina Moran, Kabrina Adams, Ardelia Lovelace und Ajani Russell Camille lebt auf Long Island. Als einsamer Teenager dreht sie ihre Runden im kleinen Skate-Park, bis sie sich gegen den Willen ihrer alleinerziehenden Mutter, der Skate Kitchen anschließt und mit der exzentrischen Mädchengang aus Manhattan durch den Großstadtdschungel von New York cruist. So lernt Camille neue Freundinnen und Freundschaft kennen und entdeckt, dass Erwachsenwerden auch ein Stück Freiheit bedeuten kann - Der bewegende erste Spielfilm von Crystal Moselle basiert auf dem Instagram-Feed der realen Skatekitchen. In lichtdurchfluten Bildern und ständig in Bewegung zeigt sie mit Leichtigkeit die fluiden selbstbestimmten Protagonistinnen sowie ihre Freiheit, ihren Zusammenhalt und die Bedeutung von Freundschaft in einem „Coming of Age“ Film.

Drehbuch: Crystal Moselle, Aslihan Unaldi, Jennifer Silverman
Kamera: Shabier Kirchner
Ton: Coll Anderson, M.P.S.E.
Musik: Aska Matsumiya
Schnitt: Nico Leunen
Produzenten: Rodrigo Teixeira, Julia Nottingham, Matthew Perniciaro, Lizzie Nastro, Izabella Tzenkova, Michael Sherman
Produktion: Bow and Arrow Entertainment


Die Filmemacherin Crystal Moselle realisiert seit mehr als zehn Jahren Projekte für Publikationen wie Vice und die New York Times, wo sie an der Serie SOMETHING BIG, SOMETHING SMALL mit Künstlern wie Pharrell Williams und Shepard Fairey zusammenarbeitete. Ihre Dokumentarfilmreihe A DREAM OF WATER (2016) für National Geographic widmet sich Frauen, die gegen die Wasserknappheit in Haiti, Peru und Kenia kämpfen. Ihr mehrfach ausgezeichneter Dokumentarfilm THE WOLFPACK (2015) erzählt von sechs Brüdern, die die Welt jenseits ihres Apartments in Manhattan nur aus Filmen kennen. SKATE KITCHEN ist ihr erster Spielfilm.

Im Publikumsgespräch mit DISKOLLEKTIV
Der Verein wurde 2015 als Verein zur Förderung innovativer Veranstaltungspraxis und Diskussionskultur im Bereich Kino und audiovisuelle Medien von Andrey Arnold, Valerie Dirk, Iris Fraueneder, Martin Thomson und Ulrike Wirth gegründet.

In ihren TROUBLE FEATURES treffen Filme aufeinander, die sich nur selten am selben Ort zur selben Zeit in die Quere kommen. Programmiert als Surprise Screening machen sie die Leinwand zum Austragungsort von Konflikten und Widersprüchen aller Art und laden das Publikum ein, sich auf eine unerwartete Kinoerfahrung einzulassen - nach Gastspielen auf dem Crossing Europe, der Diagonale und dem /slash trifft im HOLIDAY SPECIAL diesmal ein Überraschungs-Kurzfilm auf den von frame(o)ut kuratierten Spielfilm SKATE KITCHEN.



SAMSTAG 18.08.2018

MQ Hof 8


21.00h
DIE_ANDEREN_BILDER, AUT/DEU/FRA 2018, 17min, Kurzfilm, R: Iris Blauensteiner, OF

Eine Festplatte mit 2.8 Terrabyte. Outtakes, Fotos, Soundfiles, E-Mails, Drehbuchteile, verworfene Ideen. Alte Formate sind nicht mehr abspielbar, aktuelle Player nicht kompatibel. Abspielfehler und Bildstörungen verweigern eine bequeme Erinnerung, die Bilder und Töne sind nicht mehr dieselben, die sie einmal waren. Geisterhaft magische Szenen entstehen aus den digitalen Resten und Fehlern, drängen sich ins Sicht- und Hörbare.

Regie, Drehbuch & Produktion: Iris Blauensteiner
Musik & Ton: Rojin Sharafi
Sprecherin/Schauspielerin: Judith Mauthe
Recherche: Flora Löffenlmann


21.17h
THE CLEANERS, DEU/BRA 2018, 88min, Dokumentarfilm,
R: Hans Block, Moritz Riesewieck, OmdU

Mit Nicole Wong, Illma Gore, David Kaye u.a.

Die Schattenindustrie der digitalen Zensur im Netz: wer glaubt, dass bereits ein augeklügelter Algoríthmus oder eine Form von Artificial Un-intelligence Facebook User oder Twitter Accounts sperrt, liegt falsch. In Manila, dem weltweit größten Outsourcing-Standort für Content Modarator_innen löschen zehntausende Menschen in zehn Stunden Schichten, im Auftrag von Technologie Konzernen, Fotos, Videos und Texte. Entscheidungen über Zensur oder Sichtbarkeit von Inhalten werden so an diese outgesourct. Die Kriterien und Vorgaben, nach denen die meist jungen MItarbeiter_innen agieren, ist eines der am besten geschützten Geheimnisse ihrer Auftraggeber - Der Dokumentarfilm zeigt die Moderator_innen bei ihrer Arbeit und surft mit ihnen durch ihren Alltag, klickt sich von Internet-Reinigungsanstalten in Manila nach Los Angeles, London und Berlin.

Drehbuch:Hans Block, Moritz Riesewieck
Kamera:Hans Block, Moritz Riesewieck
Schnitt:Philipp Gromov, Hansjörg Weißbrich, Markus CM Schmidt
Ton:Karsten Höfer
Musik:Paradox Paradise (John Gürtler, Jan Miserre, Lars Voges)
Produktion:gebrueder beetz filmproduktion

Moritz Riesewieck, geboren 1985 im Ruhrgebiet, ist deutscher Theaterregisseur, Filmregisseur und Autor. Als Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes studierte er zunächst Wirtschaftswissenschaften und dann Regie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. Seine Inszenierungen und Performances wurden u.a. am Schauspiel Dortmund, beim Internationalen Forum des Berliner Theatertreffens und in Mexico City gezeigt. 2015 wurde Moritz Riesewieck zum Heidelberger Stückemarkt eingeladen und für seine innovativen Arbeiten mit dem Elsa-Neumann-Stipendium des Landes Berlin ausgezeichnet. Sein Essay „Digitale Drecksarbeit" ist vor kurzem bei dtv erschienen.

Iris Blauensteiner ist Filmemacherin und Autorin mit Diplomen in “Kunst & digitale Medien” an der Akademie der bildenden Künste Wien und der Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Universität Wien. Seit 2004 setzt sie Filme, v.a. in den Bereichen Drehbuch und Regie, um (u.a. “die_anderen_bilder, Experimenteller Essayfilm, 2018/„Rast“, Dokumentarfilm, 2016/„Schwitzen“, Kurzspielfilm, 2014/„Doublage“, Experimentalfilm, 2007). 2016 wurde ihr Debütroman “Kopfzecke” im Verlag Kremayr & Scheriau veröffentlicht. Sie ist Mitglied der Golden Pixel Cooperative.

In Anwesenheit von Moritz Riesewieck (Regisseur) und Iris Blauensteiner (Filmemacherin und Autorin)



FREITAG 24.08.2018

MQ Hof 8


21.00h
DAS BIN NICHT ICH, DAS IST EIN BILD VON MIR, AUT 2018, 10min, Kurzfilm, R: Christiana Perschon, OF

Aus einer Fotografie ein Objekt zu machen heißt, Dimensionen wie Räumlichkeit, Zeit, Kontinuität hinzuzufügen. Bratenspieße, Haarnadeln und Nägel waren die Werkzeuge der Selbstbefreiung in der Fotoserie Zerstörung einer Illusion von Karin Mack, entstanden 1977 mit Selbstauslöser und durch ihre Handarbeit in der Dunkelkammer ans Tageslicht gebracht. Vierzig Jahre nach der Entstehung ist es ein neuer Blickwinkel, der die Auseinandersetzung mit dem damaligen Selbstbild und Rollenbild als Frau in ein dreidimensionales Objekt transformiert und in Bewegung versetzt. Lichteinfall und Drehmoment erzeugen einen illusorischen Wahrnehmungshorizont, der dem Filmemachen innewohnt und lassen die lebendigen Schatten im Taumel des Realen tanzen.

Konzept, Kamera, Sound, Montage: Christiana Perschon
Voice-Over: Karin Mack
Supported by: BKA Innovative Film Austria


21.40h
THE STEEL MILL CAFÉ, HRV 2017, 61min, Dokumentarfilm
R: Goran Devic, OmeU

Erna und Dževad sind die Besitzer von einem Cafe an der Busstation Sisak, neben der Eisenhütte, die einst eine der größten in Osteuropa war. Der Film folgt den Begegnungen und Gesprächen der Gäste des Coffeeshops, eine Woche vor der endgültigen Schließung. Erinnerungen, Pläne, Resignation und Utopien und das Auswandern nach Deutschland sind an diesem Ort Gesprächsthemen der ehemals sozialistischen Arbeiter_innen.

Drehbuch: Goran Devic
Kamera: Vetran Rapo
Ton: Martin Semencic
Schnitt: Vladimir Gjun
Musik: Nema Glazbu
Produzent: Hrvoje Osvadic
Produktion: Petnaesta umjetnost

Goran Devic wurde 1971 in Sisak geboren. Er hat einen Abschluss in Film- und Fernsehregie von der Academy of Dramatic Art in Zagreb, wo er bis heute als Assistent für das Dokumentarfilmstudium lehrt. Ende 2007 gründete er die Filmproduktionsfirma „Petnaesta umjetnost“.

Christiana Perschon ist eine Filmemacherin. Sie lebt in Wien und studierte Kunst und Film an der Akademie der bildenden Künste Wien. Sie arbeitete für den Österreichischen Rundfunk (ORF), das Österreichische Audiovisuelle Archiv (Österreichische Mediathek), als Kuratorin für das Österreichische Filmmuseum (Barbara Hammer Retroperspektive 2018) und als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Ludwig-Boltzmann-Institut für Geschichte und Gesellschaft.

In Programmpartnerschaft mit frei_raum Q21 exhibition space/MuseumsQuartier Wien und Anamarija Batista (Kuratorin Q21)

Informationen über die Ausstellung
Productive Work - What is it supposed to be?
vom 28.07. bis 02.09.2018 im Q21 und die Kuratorin Anamarija Batista hier



SAMSTAG 25.08.2018

MQ Haupthof


20.30h
CAT VIDEO FESTIVAL VIENNA 
Cats Just Wanna Have Fun!
In fünf CATegories präsentieren wir Porträts und Geschichten von berühmten Katzen und ihren BesitzerInnen aus aller Welt. Für Lil Bub wird ein Fort errichtet, Cole & Marmalade bieten Einblicke in ihren aufregenden Katzenalltag, Henri, le chat noir, teilt seinen beständigen Leidensweg mit uns und Keyboard Cat haut kräftig in die Tasten. Neben den internationalen Stars finden auch Beiträge der heimischen Stubentiger Eingang ins Programm. Zudem zeigen wir brandaktuelle Highlights und Musikvideos aus der Katzenwelt, die bei namhaften internationalen Filmfestivals wie z.B. dem Toronto Film Festival ihre Premiere feierten.

Das Cat Video Festival Vienna ist eine Veranstaltung der Vienna Shorts Agentur in Kooperation mit CatVideoFest, frame[o]ut und MuseumsQuartier Wien.

In Anwesenheit von Marija Milovanovic und Julia Fabrick
(CAT VIDEO FESTIVAL VIENNA und Vienna Shorts Agentur)




FREITAG 31.08.2018

MQ Haupthof


20.30h
RAFIKI, KEN/ZAF/FRA/NLD/DEU 2018, 82min, Spielfilm,
Regie: Wanuri Kahiu, OmeU, Österreich Premiere

Mit Samantha Mugatsia, Sheila Munyica u.a.

“Good Kenyan girls become good Kenyan wives,” doch Kena und Ziki wollen mehr. Trotz der politischen Rivalitäten ihrer Familien, werden die beiden jungen Frauen enge Freundinnen, die sich im Streben nach der Erfüllung ihrer Träume in einem konservativen Umfeld gegenseitig unterstützen. Die beiden verlieben sich ineinander und sind letztendlich gezwungen zwischen Glück und Sicherheit zu entscheiden - Mit diesem dynamischen Coming of Age Drama vertritt Wanuri Kahiu 2018 Kenia erstmals in Cannes. Ihr mutiger Film ist international erfolgreich, darf jedoch in Kenia selbst nicht aufgeführt werden. Ein starkes Statement für Diversität und Empowerment auf der Leinwand und ein wichtiger Beitrag zum zeitgenössischen afrikanischen Kino.

Drehbuch: Wanuri Kahiu, Jenna Bass
Kamera: Christopher Wessels
Schnitt: Isabelle Dedieu
Ton: Frédéric Salles
Musik:
Produzent: Steven Markovitz
Produktion: Big World Cinema, Afrobubblegum

Geboren in Nairobi zählt Wanuri Kahiu zur „New Generation of African Storytellers“. Ihre Filme und Geschichten sind international renommiert und ihre Arbeiten wurden auf zahlreichen Festivals weltweit gezeigt. Rafiki ist ihr zweiter Langspielfilm. Wanuri ist Mitbegründerin des Medienunternehmens AFROBUBBLEGUM, ein Netzwerk das „fun, fierce and frivolous African art“ hervorbringt, unterstützt und verbreitet.


SAMSTAG 01.09.2018

MQ Hof 8


Abschlussabend


21.00h
DRIES, DEU/BEL 2017, 90min, Dokumentarfilm, Regie: Reiner Holzemer, OmeU
Mit Dries Van Noten, Iris Apfel, Pamela Golbin u.a.

Als unabhängiger Modedesigner führt Dries Van Noten sein Unternehmen seit mehr als dreißig Jahren als Gegenentwurf zur Fast Fashion Industrie in Eigenregie. Erstmals erlaubt der flämische Designer einen filmischen Einblick in seinen kreativen Schaffensprozess: Von der Inspiration, Auswahl, Gestaltung über die Kombination zu einzigartigen Outfits, bis hin zum Laufsteg der Pariser Fashion Week. Mit Ruhe, Genauigkeit, Neugier und Fantasie, mit der Dries Van Noten seine Mode kreiert, gibt die Dokumentation einen Einblick in das Werk eines der einflussreichsten Designer unserer Zeit.

Drehbuch, Kamera und Produzent: Reiner Holzemer
Schnitt: Helmar Jungmann, Stephan Krumbiegel
Ton: Jürgen Roth
Musik: Colin Greenwood
Produktion: Reiner Holzemer Films, BR


Reiner Holzemer ist ein deutscher Regisseur, Kameramann und Produzent. Dokumentarisch hat er auch schon die Fotografen William Eggleston und Juergen Teller begleitet - von der ersten Kontaktaufnahme bis zu der Zustimmung zu den Dreharbeiten von Dries Van Noten dauerte es über drei Jahre.

„Ich habe den Großteil des Films alleine gedreht, also auch die Kamera selbst gemacht. Er wollte es etwas Intimer und dass nicht so ein Riesenteam um ihn herum arbeitet. Mit dem Blick in sein Privatleben wollte ich zeigen, dass er ein rundum kreativer Mensch ist, dass es keinen Unterschied macht, ob er zuhause ein Blumenbouquet zusammensteckt oder ob er ein Kleidungsstück designt.“ (Reiner Holzemer im Interview mit Saskia Ibrom, Vouge Juni 2017)

In Programmpartnerschaft und Anwesenheit von Maria Oberfrank.

Maria Oberfrank ist Modedesignerin. Mit ihrem eigenen Label pitour setzt sie auf eine Kombination aus aktuellem Trends und dezent-puristischer Eleganz. Sie gehört dem Team der creative headz an, das u. a. die MQ VIENNA FASHION WEEK gegründet hat und durchführt. Heuer findet die VIENNA FASHION WEEK vom 10.09. bis 16.09.2018 im MuseumsQuartier Wien statt.