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FREITAG 10.08.2018

MQ Haupthof


21.00h
FACES PLACES, FRA 2017, 93min, Dokumentarfilm,
R: Agnès Varda und JR, OmdU

Die 89-jährige Regie-Ikone Agnès Varda und der 33-jährige Streetart-Künstler JR machen sich mit ihrem einzigartigen „Fotomobil“ auf, um Frankreichs Menschen und ihre Geschichten zu entdecken und zu abzubilden: in überlebensgroßen Porträts an Fassaden, Zügen und Schiffscontainern. Von der Provence bis zur Normandie widmen sie ihre Kunst den Menschen: der Briefträgerin, dem Fabrikarbeiter oder der letzten Bewohnerin eines Straßenzugs in einem ehemaligen Bergbaugebiet. Landschaften verwandeln sich in Bühnen, Gesichter erzählen von vergessenen Geschichten und aus Blicken werden Begegnungen.

Drehbuch: Agnès Varda, Maxime Pozzi-Garcia
Kamera: Romain Le Bonniec, Raphael Minnesota,
Roberto De Angelis, Julia Fabry Matthieu Chedid aka -M
Schnitt: Claire Duguet, Nicolas Guicheteau, Valentin Vignet
Ton: Karsten Höfer
Musik: Rosalie Varda
Produktion: Arte France Cinéma, Arches films


Agnès Varda ist als Filmemacherin legendär und arbeitet auch als Fotografin und Installationskünstlerin. Die gebürtige Belgierin flüchtete als Kind mit ihren Eltern während des zweiten Weltkriegs nach Frankreich. In den 1950er Jahren wurde sie dort zu einer der Schlüsselfiguren des zeitgenössischen Films und beeinflusst mit ihren Arbeiten das Kino bis heute. Sie arbeitete mit anerkannten Film Künstlern wie Chris Marker und Alain Resnais zusammen. Mit Jaques Demy („Les parapluies de Cherbourg“, FR 1964) war Varda bis zu dessen Tod 1990 verheiratet. Für ihren Spielfilm „Sans toit ni loi (Vogelfrei)“, FR 1985, wurde sie bei den Filmfestspielen von Venedig mit dem „Goldenen Löwen“ ausgezeichnet.

JR (Juste Ridicule) ist Fotograf und Street Art Künstler. Er wurde durch seine stilvollen und Aufsehen erregenden Fotografien von Einwohnern der Banlieues bekannt, die er spektakulär als großflächige Poster an Hochhäusern und Brücken in Paris und Cartagena anbringen ließ. Der Dokumentarfilm „Faces, Places“ entstand durch seine Initiative, ist sein Debutfilm und war im März 2018 für einen Oscar® nominiert.

In Programmpartnerschaft und Anwesenheit von Jakob Kattner (Leiter Calle Libre) und Street Art Künstler_innen.