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FREITAG 24.08.2018

MQ Hof 8


21.00h
DAS BIN NICHT ICH, DAS IST EIN BILD VON MIR, AUT 2018, 10min, Kurzfilm, R: Christiana Perschon, OF

Aus einer Fotografie ein Objekt zu machen heißt, Dimensionen wie Räumlichkeit, Zeit, Kontinuität hinzuzufügen. Bratenspieße, Haarnadeln und Nägel waren die Werkzeuge der Selbstbefreiung in der Fotoserie Zerstörung einer Illusion von Karin Mack, entstanden 1977 mit Selbstauslöser und durch ihre Handarbeit in der Dunkelkammer ans Tageslicht gebracht. Vierzig Jahre nach der Entstehung ist es ein neuer Blickwinkel, der die Auseinandersetzung mit dem damaligen Selbstbild und Rollenbild als Frau in ein dreidimensionales Objekt transformiert und in Bewegung versetzt. Lichteinfall und Drehmoment erzeugen einen illusorischen Wahrnehmungshorizont, der dem Filmemachen innewohnt und lassen die lebendigen Schatten im Taumel des Realen tanzen.

Konzept, Kamera, Sound, Montage: Christiana Perschon
Voice-Over: Karin Mack
Supported by: BKA Innovative Film Austria


21.40h
THE STEEL MILL CAFÉ, HRV 2017, 61min, Dokumentarfilm
R: Goran Devic, OmeU

Erna und Dževad sind die Besitzer von einem Cafe an der Busstation Sisak, neben der Eisenhütte, die einst eine der größten in Osteuropa war. Der Film folgt den Begegnungen und Gesprächen der Gäste des Coffeeshops, eine Woche vor der endgültigen Schließung. Erinnerungen, Pläne, Resignation und Utopien und das Auswandern nach Deutschland sind an diesem Ort Gesprächsthemen der ehemals sozialistischen Arbeiter_innen.

Drehbuch: Goran Devic
Kamera: Vetran Rapo
Ton: Martin Semencic
Schnitt: Vladimir Gjun
Musik: Nema Glazbu
Produzent: Hrvoje Osvadic
Produktion: Petnaesta umjetnost

Goran Devic wurde 1971 in Sisak geboren. Er hat einen Abschluss in Film- und Fernsehregie von der Academy of Dramatic Art in Zagreb, wo er bis heute als Assistent für das Dokumentarfilmstudium lehrt. Ende 2007 gründete er die Filmproduktionsfirma „Petnaesta umjetnost“.

Christiana Perschon ist eine Filmemacherin. Sie lebt in Wien und studierte Kunst und Film an der Akademie der bildenden Künste Wien. Sie arbeitete für den Österreichischen Rundfunk (ORF), das Österreichische Audiovisuelle Archiv (Österreichische Mediathek), als Kuratorin für das Österreichische Filmmuseum (Barbara Hammer Retroperspektive 2018) und als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Ludwig-Boltzmann-Institut für Geschichte und Gesellschaft.

In Programmpartnerschaft mit frei_raum Q21 exhibition space/MuseumsQuartier Wien und Anamarija Batista (Kuratorin Q21)

Informationen über die Ausstellung
Productive Work - What is it supposed to be?
vom 28.07. bis 02.09.2018 im Q21 und die Kuratorin Anamarija Batista hier