ERÖFFNUNGSFILM: SWEET THING

MQ Haupthof

Arena 21

Eintritt frei

Ö-Premiere, US 2020, 91 min, Spielfilm, OF Englisch
R: Alexandre Rockwell
Mit Lana Rockwell, Nico Rockwell, Jabari Watkins u.a.

Regie & Buch: Alexandre Rockwell
Kamera: Lasse Tolbøll
Schnitt: Alan Wu
Ton: Alan Wu
Sound Design: Alexandre Rockwell
Production Manager: Kenan Baysal
Produktion: Kenan Baysal, Louis Anania, Haley Elizabeth Anderson

Graustufen werden von blassen Farben durchzogen, wenn die junge Billie Zuflucht bei ihrer Namensvetterin Billie Holiday sucht.
Sie und ihr Bruder Nico leben im Wechsel bei ihrer Mutter und bei ihrem alkoholkranken Vater. Dabei ändern sich jedoch lediglich die Formen der Gewaltbereitschaft in ihrem Umfeld. Als die Geschwister den gleichaltrigen Malik treffen, scheint die Welt noch nie dagewesene Nuancen zu offenbaren und die drei beschließen aus ihrem Alltag auszubrechen und nach Florida zu fliehen. Es beginnt eine Reise, die Billie, Nico und Malik an Orte bringt, von denen man sich trauen muss zu Träumen. Eine Flucht, die zu einer feinfühligen Geschichte von Utopien und deren Zerbrechlichkeit wird.

Der Filmemacher Alexandre Rockwell lernte sein Handwerk schon im Jugendalter bei seinem Großvater in Paris. Der russische Animationsfilmemacher Alexander Alexeieff und seine Frau, die Amerikanerin Claire Parker, gelten als die Erfinder der Nagelbrett-Animation. Rockwell setzte seine Ausbildung an der Cinémathèque Française fort und begann in den 1980er-Jahren Kurzfilme zu drehen. Mit In the Soup gelang ihm 1992 der internationale Durchbruch, worauf mit Four Rooms, Somebody to Love und Little Feet weitere Erfolge anknüften. Seit 2017 leitet er das Regie-Department der NYU Tisch School.