WE DID WHAT HAD TO BE DONE

MQ Hof 8

Arena 21

Eintritt frei

DE 2018, 90min, Dokumentarfilm, OmeU
R: Ulrike Ertl, Friederike Berat

Regie: Ulrike Ertl, Friederike Berat
Kamera: Alison Miller, Friederike Berat
Schnitt: Friederike Berat
Originalton: Ulrike Ertl
Konzept: Friederike Berat, Ulrike Ertl
Produzent_innen: Gili Ben-Zvi, Nadine Coquemer, Friederike Lorenz, Frank Thiele, Greta Weiss, Friederike Berat, Ulrike Ertl

Der Zusammenhang zwischen dem Mitwirken am Nordirlandkonflikt und dem emanzipatorischen Moment für viele weibliche Beteiligte wird in diesem Dokumentarfilm beleuchtet. Die Frauen bastelten Bomben, traten in Hungerstreiks, schmuggelten Waffen und erhielten Haftstrafen. Nach dem Konflikt fühlten sich viele wieder in althergebrachte Rollen zurückgedrängt. In den Geschichtsbüchern werden sie nicht erwähnt. Hier kommen sie zu Wort und ins Bild.

Der Film von Ulrike Ertl und Friederike Berat, der probritischen Unionistinnen und proirischen Republikanerinnen zuhört, dreht sich um die Komplexität von weiblichen Vorstellungen über Krise und Freiheit.

Friederike Berat, geboren in Belin 1971, ist Kuratorin und Fimemacherin. Sie studierte Regie in Paris und arbeitet an Dokumentarfilmen und Videoinstallationen.


Ulrike Ertl, geboren in Baden bei Wien 1971, arbeitet beim Radio, ist Autorin, Musikerin und Schauspielerin. Sie studierte Performing Arts bei Marina Abramovic und ist Mitglied des Radiokollektivs SissiFM/RadioF*.