WÜRMLAS WÄNDE

MQ Haupthof

Arena 21

Eintritt frei

AT 2019, 20 min, Dokumentarfilm, OF Deutsch
R: Katharina Herzog und David Leitner

Die Marktgemeinde Würmla liegt im Bezirk Tulln in Niederösterreich, ca. 60km entfernt von Wien.
Im Zeitraum von April 2019 bis Dezember 2019, initiierten Katharina Herzog und David Leitner das Kunstprojekt Würmlas Wände, wobei urbane Street Art auf Würmlas ländlichen Fassaden gebracht wurde. In inspirierendem Austausch mit der ansässigen Bevölkerung und Auseinandersetzung mit deren Geschichten, wurden so 13 Gebäude gestaltet.
Das Projekt und der darauf entstandene Film sind der Versuch, mit dem Mittel der urbanen Kunst, nicht nur den Dialog im Ort anzuregen, sondern weit über die Dorfgrenzen hinaus Austausch zu generieren vor allem zwischen Stadt und Land, um Vorurteile und Stereotypen beiseite zu räumen.

Katharina Herzog und David Leitner arbeiten gemeinsam an der Schnittstelle zwischen Design und Kunst und versuchen, diese einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

 

Calle Libre und frame[o]ut präsentieren:
Würmlas Wände und My Name is Baghdad

 

Unser langjähriger Programmpartner Calle Libre präsentiert dieses Jahr die 7. Ausgabe des Calle Libre – Festival for Urban Aesthetics. Die kommende Ausgabe verschreibt sich dem Titel „Future Perfect“:
“Metaphorically, Future Perfect represents a utopia. Utopian ideas, as unreachable as it may seem in the present, are the preliminary stage to a collective creation of awareness to any kind of societal change.”

MY NAME IS BAGHDAD

MQ Haupthof

Arena 21

Eintritt frei

Ö-Premiere, BR 2020, 96 min, Spielfilm, OmeU
R: Caru Alves de Souza
Mit Grace Orsato, Karina Buhr, Marie Maymone, Helena Luz, Nick Batista u.a.

Regie: Caru Alves de Souza
Buch: Caru Alves de Souza, Josefina Trotta, lose basierend auf dem Roman „Bagdá, o Skatista" von Toni Brandão
Kamera: Camila Cornelsen
Montage: Willem Dias
Production Manager: Stella Rainer
Produktion: Rafaella Costa, Caru Alves de Souza
Sound Design: Pedro NoizymanTonRené Brasil, André Bellentani
Regieassistenz: Camila Nicodemos
Casting: Paula Pretta

Die 17-jährige Baghdad pendelt hin und her zwischen dem Frisörsalon ihrer Mutter - einem Ort an dem Genderidentitäten abseits normativer Zwänge einen emanzipatorischen Ort finden - und den Skateparks an den Rändern von Sao Paulo, wo genau das Gegenteil der Fall ist. Denn als junge Frau ist sie vor allem an letzterem in der Unterzahl und verbringt ihre Zeit oft vergebens damit, gegen den Machismo ihrer männlichen Freunde Einspruch zu erheben.
Bis sie auf eine Gruppe weiblicher Skaterinnen triff und der Wunsch nach Mitbestimmung im Skatepark nur noch ein Teil von dem ist, was solidarisch erkämpft wird.
My Name is Baghdad erzählt eine Geschichte des Forderns – von einem jungen Menschen, der bereit ist, öffentlichen Raum zu fordern, Platz für stillgelegte Perspektive einzufordern, Gendernormen herauszufordern.

Caru Alves de Souza ist eine Regisseurin, Drehbuchautorin und Produzentin, geboren 1979 in São Paulo. Ihr Spielfilmdebüt De menor hatte Premiere beim internationalen Filmfestival von San Sebastian und wurde beim Rio International Film Festival als bester Film ausgezeichnet. My Name Is Baghdad ist ihr zweiter Spielfilm und wurde vom Tribeca Film Institute und vom Programm Ibermedia gefördert.