CODED BIAS

MQ Haupthof

Arena 21

Eintritt frei

Ö-Premiere, US/UK 2020, 90 min, Dokumentarfilm, OF Englisch
R: Shalini Kantayya

Regie & Produktion: Shalini Kantayya
Ko-Produktion: Sabine Hoffman
Kamera: Steve Acevedo
Schnitt: Shalini Kantayya, Zachary Ludescher
Ton: Katya Mihailova
Dramaturgie: Christopher Seward, Paul Rachman, Kurt Engfehr
Visual Effects Supervisor: Zachary Ludescher

Als Joy Buolamwini, Forscherin am MIT Media Lab, feststellt, dass die meiste Gesichtserkennungssoftware jene Gesichter schlechter erkennen, die nicht als Weiß oder männlich gelesen werden, beginnt sie mit einer weißen Maske zu arbeiten. Nach und nach fächert sie Verfestigungen struktureller Formen der Diskriminierung in verschiedensten Algorithmen-basierten Technologien auf.
Mit Coded Bias hat Shalini Kantayya nicht nur einen Film geschaffen, der Algorithmen die Maske der Objektivität aberkennt und aufzeigt, dass es diese auch im virtuellen Raum nicht gibt – sie bricht außerdem mit dem Bild einer homogenen Weißen männlichen Tech Branche. Ihre weiblichen Protagonistinnen zeigen uns dabei wie die Zukunft von A.I. aussehen muss: divers, kritisch und Frei von jeder Form der Disrkiminierung.

Shalini Kantayya ist Filmschaffende, Umweltaktivistin und TED-Fellow aus Brooklyn, New York. Ihr aktivistischer als auch filmischer Fokus lag bisweilen auf der Schnittstelle von Wasser, Nahrungsmitteln und erneuerbaren Energien und deren Zusammenhang mit Menschenrechten. Ihr Debüt-Spielfilm Catching the Sun wurde auf dem Los Angeles Film Festival uraufgeführt, von der Environmental Media Association als bester Dokumentarfilm nominiert und anschließend weltweit auf Netflix veröffentlicht.