REAS

MQ Hof 8

MQ Arena21

Eintritt frei

AR, DE, CH 2024 | R: Lola Arias | Spielfilm | 83min. | OmeU
Mit:
Yoseli Arias, Ignacio Amador Rodri­guez, Estefy Harcastle, Carla Canteros, u.a.

Regie | Buch: Lola Arias
Kamera: Martín Benchimol
Schnitt: Ana Remón, José Goyeneche
Musik: Ulises Conti
Sound Design: Sofía Straface, Daniel Almada
Produzent*innen: Gema Juárez Allen, Clarisa Oliveri, Ingmar Trost, Vadim Jendreyko

Im Inneren des Frauengefängnisses von Ezeiza in Buenos Aires probt eine Rockband und im Gefängnishof finden Voguing Battles statt; hier werden Sonnenuntergänge an die Wand gemalt, um davor in zärtlicher Berührung Zigaretten zu rauchen. Als die 20jährige Yoseli an diesem Ort landet, wird klar: Sie begibt sich in ein eingeschworenes Wir, das sich gegen jene Gewalt verbindet, die ein Gefängnis nicht nur aus- sondern erst möglich macht.
In Form eines Musicals, das Platz für Humor, Zärtlichkeit und Aufbegehren schafft, wird im Gefängniskomplex Dokumentarisches mit Performance verwoben. Dabei lässt die Frauen und Transpersonen in REAS Erlebtes rekonstruieren, Vergangenheiten nachspielen, es überzeichnen oder umschreiben. Eine Geschichte von Solidarität, Widerstand und Ungehorsam wird erzählt, die innerhalb der Grenzen eines Gefängnisses entgrenzte Zukünfte entwirft.

Lola Arias (geboren 1976 in Buenos Aires) ist eine argentinische Schriftstellerin, Schauspielerin, Musikerin und Theater- und Filmregisseurin. Des Weiteren ist Lola Arias Mitbegründerin des interdisziplinären Künstlerkollektivs Compañía Postnuclear. Mit TEATRO DE GUERRA feierte sie ihr Filmdebüt.